FDP-FW-Fraktion im LWL besucht die Hedwig-Dransfeld-Schule in Werl

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Bildunterzeile von links: Arne Hermann Stopsack, Jörg Schultze, Heinz Dingerdissen, Philip Schmidtke-Mönkediek und Reinhard Broich.

Mitglieder des Arbeitskreises Jugend und Schule der FDP-FW-Fraktion im Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) um ihren Leiter Reinhard Broich besuchten zu einem Fachgespräch die Hedwig-Dransfeld-Schule in Werl.

Die LWL-Förderschule hat den Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung (KME) und unterrichtet aktuell 219 Schülerinnen und Schüler. An der Schule sind neben den 83 Lehrerinnen und Lehrern unter anderen 25 Integrationshelfer, 16 Therapeuten und Therapeutinnen, 4 Krankenschwestern und 3 Kinderpflegerinnen beschäftigt.

Bei einem Gespräch und Rundgang stellte Schulleiter Jörg Schultze die Schule und ihre Arbeitsweise vor. Deutlich wurde den Arbeitskreismitgliedern wieder einmal vor Augen geführt, dass an Förderschulen viel intensiver und differenzierter auf die Bedürfnisse von Kindern mit sehr unterschiedlichen Behinderungen und Einschränkungen eingegangen werden kann, als dies an Regelschulen je möglich ist. Vor allem die pflegerische und therapeutische Versorgung sind an Regelschulen nicht zu leisten, schon weil die räumlichen und technischen Möglichkeiten fehlen. So verfügt die Schule über ein Therapiebad, das wegen der technischen Hilfsmittel auch Kinder mit schwersten Behinderungen nutzen können.

Das umfangreiche Schulprogramm gewährleistet aber auch, dass die Schülerinnen und Schüler in Rahmen ihrer Möglichkeiten am „normalen Leben“ teilnehmen. Dazu dienen z. B. umfangreiche Praktika, um den Übergang in die „Nach-Schulzeit“ sinnvoll vorzubereiten.

Sehr positiv vermerkten die Besucher der FDP-FW-Fraktion den sehr guten baulichen Zustand und die ausgesprochen freundliche Schulatmosphäre.

Als neuer Fraktionsvorsitzender der FDP-FW-Fraktion fasste Arne Hermann Stopsack am Ende zusammen: „Auf unsere LWL-Schulen können wir zurecht stolz sein. Es ist gut, dass die neue Landesregierung die Akzente in der Schulpolitik anders setzt und die planlose Inklusion aus ideologischen Gründen von rot-grün beendet und wieder das Wohl der Kinder und die Qualität der Bildung in den Mittelpunkt stellt.“



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