Erhalt der LWL-Förderschulen ist wichtig

Bildunterzeile von links: Stephen Paul MdL, Alexander Brockmeier MdL, Arne Hermann Stopsack, Gerhard Stauff

Zu einem gegenseitigen Gedankenaustausch traf sich der neugewählte Landtagsabgeordnete Alexander Brockmeier (Rheine, Kreis Steinfurt) im Landeshaus in Münster mit Vorstandsmitgliedern der FDP-FW-Fraktion. Im Gespräch mit dem Fraktionsvorsitzenden Arne Hermann Stopsack, seinem Stellvertreter Stephen Paul MdL und Gerhard Stauff wurden zahlreiche gemeinsame Themen erörtert. Alexander Brockmeier, als jüngster Abgeordneter im Düsseldorfer Landtag, ist Mitglied im Ausschuss für Schule und Bildung sowie im Ausschuss für Familie, Kinder und Jugend.

Nachdem Arne Hermann Stopsack detailliert über die Aufgaben und aktuellen Herausforderungen beim LWL informiert hatte, drehte sich das Gespräch vor allem um Schul- und Jugendpolitik sowie Fragen der Sozialpolitik. Ein besonderes Anliegen von beiden Seiten ist es, eine ideologisch überstürzte Inklusion zu verhindern. Die Förderschulen in NRW (bei 35 davon ist der LWL Schulträger) haben weiterhin eine Daseinsberechtigung, um den Eltern/Kindern eine echte Wahlmöglichkeit zu lassen, wo der beste Förderort für die weitere Entwicklung ist. Das kann, muss aber nicht eine Förderschule sein. Ferner sehen beide Seiten eine große Aufgabe darin, dem Beruf des Förderschullehrers wieder eine attraktive Perspektive zu geben, da Qualität der Beschulung entscheidend von den Lehrpersonen abhängt.

Am Ende wurde vereinbart, den fachlichen und persönlichen Austausch weiter fortzuführen, da viele Themen aus Brockmeiers politischem Wirkungskreis sowohl das Land NRW als auch die Landschaftsverbände betreffen. Eine solche „ebenenübergreifende“ Zusammenarbeit ist für beide Seiten in der täglichen politischen Arbeit von großem Nutzen.

 



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