Zukunft der Kindertagesstätten in Altena-Evingsen

Eine wohnortnahe und bedarfsgerechte Versorgung mit Kindergartenplätzen ist – gerade in eher ländlich geprägten Gegenden – ein wichtiges Thema der kommunalen Grundversorgung; so auch häufig im märkischen Sauerland.

Die FDP-Altena hatte deshalb zu einer Veranstaltung in den Ortsteil Evingsen eingeladen, wo sich diese Frage konkret stellt. Von der FDP waren die örtliche Leiterin den Jugendamtes Agnes Goniwiecha, Elternvertreter sowie Arne Hermann Stopsack als Vorsitzender der FDP-FW-Fraktion im LWL eingeladen worden. Der LWL ist über das Landesjugendamt mit den Kindertagesstätten befasst.

Während Agnes Goniwiecha die aktuelle Anmeldesituation, die lokalen Bedarfe und die mittelfristigen Planungen in Altena skizzierte, referierte Arne Hermann Stopsack über die Kindergartenfinanzierung und rechtlichen Rahmenbedingungen in NRW. Er stellte heraus, dass als erste Maßnahme die neue Landesregierung von CDU und FDP 500 Mio. Euro an die Kindergartenträger gegeben habe, um die schlimmsten Probleme abzufedern. Für Altena bedeutet das 297.000 Euro. Geld,  das die Träger dort dringend benötigen, um z. B. den baulichen Anforderungen gerecht werden zu können.

Einig war man sich in der Zielformulierung, dass für alle Eltern bedarfsgerechte Plätze bereitgestellt werden müssen. Dazu gehört neben der Wohnortnähe auch eine passende Betreuungszeit (nicht nur in der Summe, sondern auch von den Beginn- und Endzeiten her), damit die Eltern Planungssicherheit haben. Deutlich wurde bei der Veranstaltung aber auch, dass die Herausforderungen in einer kleinen oder mittleren Stadt, die zudem noch flächig verteilt ist, ungleich anspruchsvoller sind als diejenigen in den Ballungsräumen.

Stopsack sagte zu, viele Anregungen mitzunehmen und entsprechend weitezugeben; die Landesregierung wird ja das Kibiz grundlegend überarbeiten.



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