Ausstellung „Frieden von der Antike bis zur Gegenwart“ im LWL-Museum in Münster

Ausstellungseröffnung „Frieden. Von der Antike bis heute“

400 Jahre nach Ausbruch des 30-jährigen Krieges (1618), 370 Jahre nach Abschluss des Westfälischen Friedens (1648) und 100 Jahre nach dem Friedensschluss von Versailles (1919), der den Ersten Weltkrieg beendete, beschäftigt sich die Ausstellung „Frieden. Von der Antike bis heute“ mit der Frage, warum Menschen zu allen Zeiten den Frieden wünschen, seine Bewahrung auf Dauer aber nie gelang. Frieden ist mehr als der Verzicht auf Gewalt – mit ihm verbindet sich die Hoffnung auf Harmonie, Freundschaft, Liebe, Glück, Wohlstand und Gerechtigkeit.

In Münster, der Stadt des Westfälischen Friedens, zeigen das LWL-Museum für Kunst und Kultur, das Kunstmuseum Pablo Picasso Münster, das Archäologische Museum der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU), das Bistum Münster und das Stadtmuseum Münster in einer einzigartigen Kooperation von fünf Institutionen diese Ausstellung, die in interdisziplinärer Kooperation mit dem Exzellenzcluster „Religion und Politik“ der WWU erarbeitet worden ist.

Fraktionsvorsitzender Arne Hermann Stopsack

Diese außergewöhnliche Ausstellung wurde am 28. April „mit großem Bahnhof“ im LWL-Museum für Kunst und Kultur eröffnet. So hielt nicht nur LWL-Direktor Matthias Löb eine Ansprache, mit Dr. Felix Genn war auch der Bischof von Münster zu einem Grußwort erschienen, ebenso die Staatsministerin für Kultur und Medien, Prof. Monika Grütters. Einen sehr instruktiven Vortrag „Gibt es sichere Wege zum Frieden?“ hielt anschließend Prof. Dr. Gerd Althoff von der Universität Münster. Nach einer Talkrunde mit den Sponsoren führte abschließend Museumsdirektor Dr. Hermann Arnold in die Ausstellung ein.

Als Fraktionsvorsitzender der FDP-FW-Fraktion im LWL konnte sich Arne Hermann Stopsack davon überzeugen, dass diese Ausstellung, die noch bis zum 2. September läuft, unbedingt sehenswert ist.



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