FDP-FW-Fraktion besucht Marien Hospital Dortmund

Bildunterzeile von links: Arne Hermann Stopsack, Heinz Dingerdissen, Dr. Harald Krauß, Dr. Thomas Reinbold, Alexander Arens

Gesundheitspolitiker der FDP-FW-Fraktion beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) besuchten das Marien Hospital in Dortmund-Hombruch. Mit dabei war neben dem Arbeitskreisleiter Dr. Thomas Reinbold, der ebenso wie Heinz Dingerdissen für die FDP-Bürgerliste Mitglied im Rat der Stadt Dortmund ist, auch FDP-FW-Fraktionsvorsitzender im LWL Arne Hermann Stopsack.

Das Marien Hospital gehört zur Katholischen St.-Johannes-Gesellschaft, die Träger von insgesamt acht Kranken- und Pflegeeinrichtungen an zehn Standorten ist. Die Klinik in Dortmund-Hombruch verfügt über gut 200 Betten und hat neben der Inneren Medizin mit diabetologischem Schwerpunkt einen großen Zweig für Psychiatrie und Psychotherapie mit Tagesklinik.

Empfangen wurden die Regionalpolitiker vom Chefarzt der Psychiatrie, Dr. Harald Krauß. Dieser präsentierte die Klinik, ihre Schwerpunkte und Therapiekonzepte. Dabei stellte er auch die in den letzten Jahren am Standort getätigten erheblichen baulichen Investitionen vor. Die Klinik ist im Rahmen der Pflichtversorgung der Menschen im Dortmunder Süden und Westen zuständig. Die LWL-Klinik in Dortmund-Applerbeck dagegen versorgt den östlichen und nördlichen Bereich der Stadt Dortmund. Mit der LWL-Einrichtung besteht eine gute Zusammenarbeit.

Im Gespräch wurde von Dr. Krauß und Dr. Reinbold übereinstimmend darauf hingewiesen, dass der Versorgungsbereich Dortmund im Zusammenhang mit dem angrenzenden Gebiet der Stadt Unna gesehen werden müsse. Bei dieser Betrachtung ergibt sich, dass der Gesamtbereich psychiatrisch unterversorgt ist und ein Bedarf von ca. 140 Betten aufweist. Vor allem im Bereich der Psychosomatik sind keine Angebote vorhanden. Es wird deshalb vom Marien Hospital ein Bettenaufbau mit einem Neubau an der Klinik in Hombruch angestrebt und auch für die LWL-Klinik Dortmund sind, gerade in Unna, noch vielfältige Möglichkeiten vorhanden, ihr Behandlungsangebot zu erweitern und besser auf die Bedürfnisse der Menschen abzustimmen.

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) ist ein Kommunalverband. Insgesamt 16.000 Beschäftigte arbeiten unter seinem Dach für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen betreibt er und ist außerdem einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Der LWL erfüllt damit wichtige Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur. Diese Aufgaben werden westfalenweit wahrgenommen. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen.



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