LibELLEn besuchen die FDP-FW-Fraktion beim LWL

LibELLEn vor dem LWL-Landeshaus: Monika Ingendorf (Bildmitte), Judith Pirscher (Bildmitte links) Heinz Dingerdissen (Bildmitte rechts) sowie weitere Teilnehmer aus Dortmund

Dortmund/Münster/Westfalen. Libellen, ein seit über 300 Millionen Jahren fliegendes Naturwunder, jagen durch die Mittagsluft des LWL-Landeshauses. Eine schöne Vorstellung, aber nein, wir sind hier nicht in der wunderbaren Welt dieser Libellen sondern in der wunderbaren Welt der LibELLEn aus Dortmund. Ein im Jahr 2011 von Monika Ingendorf und Silke Bodenhorn gegründetes Netzwerk liberal denkender Frauen. Diese besuchten jetzt die FDP-FW-Fraktion beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) und wurden von LWL-Landesrätin Judith Pirscher und vom stellvertretenden FDP-FW-Fraktionsvorsitzenden und Schulausschussvorsitzenden Heinz Dingerdissen herzlich begrüßt. In dem zweistündigen Fachgespräch wurde anschaulich die Arbeit der Verbandsfraktion und die Aufgaben und Dienstleistungen des LWL vorgestellt. 196,1 Millionen Euro investiert der LWL allein in Dortmund in das Arbeiten, Wohnen und die Bildung von Menschen mit Behinderung, in die Kinderbetreuung und die Kulturförderung. Diesen Auszahlungen steht ein LWL-Umlagebeitrag der Stadt Dortmund von 135,3 Millionen Euro gegenüber. Näher ging LWL-Landesrätin Judith Pirscher auf die Barrierefreiheit in den LWL-Museen ein, viel konnte schon umgesetzt und erreicht werden. Weiterhin sprach sie über energetische Sanierungen der LWL-Museen, für die der LWL schon mehrfach mit Zertifikaten und dieses Jahr dem GreenBuilding Award ausgezeichnet wurde.

Ein weiteres Schwerpunktthema war die Inklusion. Besonders die Umsetzung der Inklusion wurde kritisch betrachtet. Für wirkliche Teilhabe benötigen viele Menschen mit Behinderung eine qualitätsvolle und intensive Förderung. Den allgemeinen Schulen aber fehlen zusätzliche Förderschulpädagogen, Integrationshelfer und Schulpsychologen sowie Lernmaterial, um die individuelle Förderung sicherzustellen. Viele Eltern wollen nicht, dass sich die Beschulung ihrer behinderten Kinder verschlechtert. Heinz Dingerdissen bilanzierte, dass Inklusion ein langer gesellschaftlicher Prozess sei, der mit Vernunft angegangen werden muss.

Judith Pirscher und Heinz Dingerdissen bedankten sich herzlich bei den LibELLEn für den Besuch und das informative Gespräch. Im Anschluss an das Fachgespräch standen noch eine Besichtigung des Erdrostenhofes zu Münster und eine Stadtführung an.

 



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