Mitglieder der FDP-FW-Fraktion besichtigen Baustelle des neuen Zentraldepots

von links: Arne Hermann Stopsack, Matthias Gundler, Joachim Hasselmann, Bodo Strototte, LWL-Landesrätin Judith Pirscher, Johannes Sieweke, Dr. Jens Jordan, Alfred Edelhoff und Gerhard Stauff

2016 beschloss der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL), ein neues zentrales Sammlungsdepot in Münster zu bauen. Der Bau schreitet zügig voran; die Fertigstellung ist bereits für Oktober 2018 geplant. Das Gebäude mit einer Fläche von 10.300 qm wird von der LWL-Tochtergesellschaft WLV errichtet und hat ein Kostenvolumen von ca. 14 Mio. Euro.

Das war für Gerhard Stauff, Leiter des Arbeitskreises Finanzen und Personal der FDP-FW-Fraktion, Grund genug, mit seinem Arbeitskreis die Baustelle in der Speicherstadt in Münster Coerde zu besuchen. Mit dabei waren unter anderem auch LWL-Landesrätin Judith Pirscher und Fraktionsvorsitzender Arne Hermann Stopsack.

Vor Ort wurden die Regionalpolitiker von Bodo Strototte (Geschäftsführer WLV) und Matthias Gundler (Prokurist) empfangen. Sie erläuterten die Ziele des Depots, die Konzeption des Gebäudes und berichteten vom Baufortschritt. Ziel des Projektes ist es, für die Museen und Kultureinrichtungen des LWL in der Region ein neues zentrales Sammlungsdepot bauen lassen, das baulich und konservatorisch auf dem neuesten Stand ist. Durch die große Photovoltaikanlage handelt es sich auch um ein „Null-Energie-Depot“

Der LWL wird einen Teil der unterschiedlich klimatisierten Räume (5.120 Quadratmeter Depotfläche) für seine beiden Museen in Münster (LWL-Museum für Kunst und Kultur, LWL-Museum für Naturkunde) sowie für seine Archäologie, die LWL-Denkmalpflege und sein Museumsamt anmieten. Die bisherige Situation für diese Einrichtungen ist unzureichend, weil die bisherigen Depots teilweise überlastet sind, die aus der Not heraus bezogenen Außendepots erfüllen weitgehend nicht die konservatorischen Anforderungen an Klima- und Sicherheitstechnik.

Die FDP-FW-Fraktionsmitglieder konnten sich von der Zweckmäßigkeit und Flexibilität des neuen Gebäudes überzeugen. So können Objekte verschiedener Größe und Materialität fachgerecht gelagert werden. Für hochwertige Kunstgegenstände sind entsprechend hohe Sicherheitsnormen erfüllt.

Das neue dreigeschossige Zentral-Depot soll auch für andere Nutzer offenstehen. „Der LWL möchte auch auf diesem Feld Dienstleister für die Kommunen in der Region sein. So ist der LWL Motor für freiwillige interkommunale Zusammenarbeit“, erläutert Arne Hermann Stopsack. „Besonders freut es uns, dass der Bau im Kostenrahmen liegt“, bilanziert Gerhard Stauff.



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