Guido Schneider wirkt künftig bei der FDP-FW-Fraktion im LWL mit

Bildunterzeile von links: Arne Hermann Stopsack und Guido Schneider

Guido Schneider aus Erndtebrück wirkt künftig auch beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) politisch mit. Der 38-jährige freie Journalist ist FDP-Ortsverbandsvorsitzender in seiner Heimatgemeinde und wurde am 11. Oktober 2018 auf Vorschlag der FDP-FW-Fraktion im LWL von der Landschaftsversammlung Westfalen-Lippe einstimmig zum stellvertretenden Mitglied des Umwelt- und Bauausschusses gewählt. Außerdem engagiert sich Guido Schneider als Mitglied im FDP-FW-Fraktionsarbeitskreis Bauen und Umwelt, wo er stellvertretender Vorsitzender ist, sowie im FDP-FW-Fraktionsarbeitskreis Kultur. „Das ist für mich ein Sprung ins kalte Wasser, ich weiß aber, dass sich die Arbeit lohnt“, sagt Schneider nach seinen ersten Erfahrungen innerhalb der Fraktion.

Im Rahmen der diesjährigen Wintertagung der FDP-FW-Fraktion im LWL hieß Fraktionsvorsitzender Arne Hermann Stopsack (Hemer) den neuen sachkundigen Bürger Guido Schneider herzlich willkommen. „Es freut mich, dass nun wieder jemand aus Siegen-Wittgenstein in Münster die Interessen der Region wahrnimmt. Gerade bei den Themen Psychiatrie und Kultur wollen wir gemeinsame Projekte anstoßen“, so Stopsack. Guido Schneider freut sich, seine kommunalpolitische und berufliche Erfahrung in die politische Arbeit beim LWL einbringen zu können. „Der LWL leistet Enormes für die Menschen im Land. Ich möchte unsere Region im Landschaftsverband vertreten und gleichzeitig die Arbeit vor Ort bekannter machen. Im LWL gibt es viel, das bei uns vor Ort kaum wahrgenommen wird“, sagt Schneider.

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 17.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet. In diesem Westfalenparlament stellen die CDU 46, die SPD 40, die Grünen 13, die FDP und Freien Wähler 8, die Linke 6 sowie die AfD und die Piraten jeweils zwei Abgeordnete. Insgesamt verantwortet der LWL ein Haushaltsvolumen von ca. 3,5 Mrd. Euro.



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