FDP-FW-Fraktion im LWL besucht Tagesklinik in Höxter

Bildunterzeile: Jan Hendrik Unger (Kaufmännischer Direktor LWL-Klinik Marsberg, 4. v.l.), Dr. Thomas Reinbold (stellv. Vorsitzender Gesundheitsausschuss LWL, 5. v.l.), Arne Hermann Stopsack (Vorsitzender FDP-FW-Fraktion im LWL, 8. v.l.), Dominik Witzel (ärztlicher Leiter Tagesklinik Höxter, 10. v.l.), Dr. Hans-Jürgen Knopf (FDP-Orts- und Kreisvorsitzender Höxter, 12. v.l.), Stephen Paul (MdL, 14. v.l.)

Das Team der psychiatrischen LWL-Tagesklinik in Höxter blickt auf erfolgreiche Jahre zurück. Darüber konnten sich jetzt die Mitglieder der FDP-FW-Fraktion im Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) um ihren Fraktionsvorsitzenden Arne Hermann Stopsack und ihren Gesundheitspolitischen Sprecher Dr. Thomas Reinbold im Gespräch mit dem ärztlichen Leiter der Einrichtung, Dominik Witzel, und weiteren Mitarbeitern überzeugen. Mit Jan Hendrik Unger stand auch der kaufmännische Direktor der LWL-Klinik Marsberg für den fachlichen Austausch zur Verfügung. Initiiert war der Termin von den FDP-Parteifreunden aus Höxter und Umgebung, die mit einer großen Delegation an dem Besuch teilnahmen. So konnte der Höxteraner FDP-Orts- und Kreisvorsitzende Dr. Hans-Jürgen Knopf auch den Herforder Landtagsabgeordneten Stephen Paul begrüßen.

Um die kinder- und jugendpsychiatrische Pflichtversorgung für den Kreis Höxter wahrzunehmen, hat der LWL im Jahr 2002 die Errichtung der LWL-Tagesklinik in Höxter beschlossen. Damit erspart die LWL- Tagesklinik seit vielen Jahren jungen Patientinnen und Patienten aus dem Kreisgebiet den weiten Behandlungsweg in die LWL-Klinik St. Johannes-Stift in Marsberg, von wo aus die teilstationäre Höxteraner Einrichtung betrieben wird. Das Krankheitsspektrum der Kinder und Jugendlichen ist dabei sehr breit und reicht u. a. von Angststörungen, Depressionen, Selbstverletzungen, Schizophrenien bis zu Essstörungen.

Wenn bei psychisch erkrankten jungen Menschen eine ambulante Behandlung nicht (mehr) ausreicht, sie aber noch so stabil sind, dass sie keiner stationären Behandlung bedürfen, dann sind sie in der LWL-Tagesklinik in Höxter richtig aufgehoben. Die teilstationäre Aufnahme bedeutet so viel Behandlung wie nötig, so viel Normalität wie möglich. Über den Hausarzt oder den behandelnden Psychiater erfolgt in der Regel die Aufnahme. Tagsüber kommen die Patienten in die Klinik, absolvieren ihr Therapieprogramm, verbringen den Rest des Tages und die Wochenenden aber in ihrer gewohnten sozialen Umgebung. Meist liegt die Verweildauer der Patienten und Patientinnen bei ca. drei Monaten.

Von den Politikern gab es viel Lob für das multiprofessionelle Behandlungsteam der Höxteraner LWL-Einrichtung, das mit hohem Engagement und unter Einhaltung von modernen, wissenschaftlich fundierten Standards den Patienten und deren Angehörigen Unterstützung anbietet. In der Diskussion ging es insbesondere um die Frage, ob die Behandlungsplätze ausreichen und wie die Vernetzung der Klinik mit den örtlichen Ärzten, Kliniken, Schulen und der Jugendhilfe gestaltet ist.

Gegenwärtig bietet der LWL westfalenweit in 35 Tageskliniken für Erwachsenenpsychiatrie und psychosomatische Medizin, in einer Tagesklinik für Geriatrie und in 15 Tageskliniken für Kinder- und Jugendpsychiatrie seine Hilfe an, darunter insgesamt 172 Plätze Kinder- und Jugendpsychiatrie. Dieser kommunale Gesundheitskonzern wird durch den Gesundheits- und Krankenhausausschuss des LWL in Münster gesteuert. Dieser ist ein Ausschuss der Landschaftsversammlung, die aus 116 Abgeordneten aus den westfälisch-lippischen Kommunen besteht.



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