Portal der Industriekultur modernisiert

Zeche Zollverein Essen

Seit zehn Jahren präsentiert das Portal der Industriekultur in der Zeche Zollverein in Essen Vergangenheit und Zukunft, Identität und Vision industrieller Orte im Ruhrgebiet, in Nordrhein-Westfalen und Europa. Mehr als 100.000 Besucher zählt die multimediale Ausstellung in der Kohlenwäsche auf dem Welterbe Zollverein jährlich. Nach einer aufwendigen Modernisierung wurde am 22. März die Ausstellung wiedereröffnet.

An 18 Stationen können die Besucher den Strukturwandel der Metropole Ruhr kennenlernen, sich über Ankerpunkte der Route der Industriekultur sowie weitere industriekulturelle Highlights Nordrhein-Westfalens und Europas informieren. Die interaktiven Displays lassen sich intuitiv mit Touch-Gesten bedienen, die Nutzer wischen und tippen sich durch die Geschichte bis zur Gegenwart der Standorte und erhalten im Servicebereich Informationen zu Anreise und Besuch.

Die Stationen der acht musealen Einrichtungen im Portal wurden im Zuge der Modernisierung ergänzt um Originalobjekte. In der größten Vitrine liegt ein Dampflokomotivpuffer des Eisenbahnmuseums Bochum, der ca. 110 kg wiegt. Außerdem werden z.B. Scherben der bunten Maschinenhallenfenster der Zeche Zollern, Original-Schlacke der Antony-Hochöfen und das Modell des Dampfschleppers Fortuna in der Vitrine zum Schiffshebewerk Henrichenburg gezeigt.

Die Modernisierung wurde gefördert vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) und vom Landschaftsverband Rheinland (LVR). Für die Erstellung von taktilen Modellen besonders für Menschen mit einer Sehbeeinträchtigung bzw. Sehbehinderung stellte das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW Mittel bereit.

An der offiziellen Eröffnung am 21. März nahm für die FDP-FW-Fraktion im LWL deren stellvertretener Vorsitzender Gerhard Stauff teil.

 



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