Von Geheimnissen und Spionen

Sonderausstellung „Alles nur geklaut?“

„Alles nur geklaut?“, fragt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) ab 23. März in seiner neuen Sonderausstellung auf der Zeche Zollern in Dortmund. Bis 13. Oktober 2019 dreht sich im LWL-Industriemuseum alles um die abenteuerlichen Wege des Wissens. Als Besucher der Ausstellung kann man sich ein Bild über bahnbrechende Erfindungen und ihre Folgen machen sowie der Frage nachgehen, wie Wissen genutzt, geschützt und bisweilen auch missbraucht wird.

1.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche zeigen Götter, Erfinder, Spione und Whistleblower. Historische Personen werden durch 3D-Hologramme zum Leben erweckt. Das Spektrum der Exponate reicht weit: Ein über 4.000 Jahre altes Scheibenrad und den beleuchteten Stopfpilz von Konrad Adenauer, der auch vielseitiger Tüftler und Erfinder war. Besonders die spannende Spionage-Abteilung mit der Verschlüsselungsmaschine „Enigma“, versteckten Minikameras in einer Gießkanne oder einem BH und Film-Requisiten von James Bond, wie der Raumanzug aus dem Film „Moonraker“. Außerdem Fake-Turnschuhe, Fake-Taschentücher, Fake-Dübel und vieles mehr.

Ein großes Abenteuer und Rätselspaß versprechen die sechs Escape-Rooms in der Ausstellung. Erst wenn der Code geknackt ist, öffnet sich die Tür zur nächsten „geheimen Kammer des Wissens“.

An der Ausstellungseröffnung nahm für die FDP-FW-Fraktion im Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) Fraktionsgeschäftsführerin Birgitt Vomhof teil. Ihr Fazit: „Eine tolle und spannende Ausstellung, die man unbedingt gesehen haben sollte.“

 



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