FDP-FW-Fraktion im LWL besucht Förderschule am Haus Langendreer in Bochum

Bildunterzeile von links: Reinhard Broich, Heinz Dingerdissen, Frank Zöllner, Marion Lendermann, Arne Hermann Stopsack, Philip Schmidtke-Mönkediek und Gerhard Stauff

„Es ist eine sehr gute Idee, dass sich eine politische Fraktion vor Ort die Realität an unserer Schule anschaut. Denn so bekommt sie ein fundiertes Hintergrundwissen, das sich positiv auf die politische Arbeit auswirken wird“. So bewertete Frank Zöllner, Rektor der LWL-Schule am Haus Langendreer, den Besuch des Arbeitskreises Schule und Jugend der FDP-FW-Fraktion im Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL). Die Regionalpolitiker um den FAK-Vorsitzenden Reinhard Broich und den Fraktionsvorsitzenden Arne Hermann Stopsack kamen nicht nur zu einem Informations- und Gedankenaustausch, sondern besichtigten auch die Schule und den aktuell in der Fertigstellung befindlichen Ergänzungsbau, der die räumliche Ausstattung der Schule ganz erheblich verbessern wird.

Die Schule am Haus Langendreer ist als Förderschule für körperliche und motorische Entwicklung eine Schule, in der individuelles Lernen im Mittelpunkt steht. Das bedeutet, dass Kinder und Jugendliche auf ihrem persönlichen Entwicklungsniveau angesprochen werden und eine spezialisierte Förderung einsetzt, um positive Entwicklungsprozesse zu initiieren. Da die Schule in mehreren Bildungsgängen und Lernebenen individualisiert unterrichten, ist eine komplexe Organisationsstruktur notwendig. Es bedarf somit einer weitgehenden Vernetzung und Kooperation der verschiedenen Bereiche, um notwendige Informationen und abgestimmte Handlungswege aller Beteiligten zu ermöglichen. In ausgesprochen engagierter Form sprach Zöllner weitere wesentliche pädagogische, personal- und schulorganisatorische Fragen, Themen und Herausforderungen an: Er beschreibt und lobt das sehr heterogene lern- und bildungswillige Schülerpotenzial, weist aber auch zugleich auf fehlendes Lehrerpersonal und pflegendes Personal hin. In den letzten Jahren hat sich die Zusammensetzung der Schülerschaft erheblich geändert, insbesondere spielen Störungen aus dem Autismusspektrum eine viel größere Rolle. Ein wichtiges Thema ist auch die Lehrerfortbildung, bei der Zöllner noch Verbesserungsbedarf sieht, zumal insbesondere technische Entwicklungen eine immer wichtigere Rolle einnehmen. Da sich mehrere Förderschulen an einem Standort befinden, soll künftig ein sonderpädagogisches Kompetenzzentrum entstehen, das von der Landesregierung angestrebt wird und dem Elternwillen entgegenkommt.

FDP-FW Fraktionsvorsitzender Arne Stopsack und FAK-Leiter Reinhard Broich fassten stellvertretend für den Arbeitskreis Gespräch, Diskussion, und Besichtigung der Schule und des Neubauvorhabens zusammen: „Das hohe Engagement des Schulteams entspricht dem Leitbild der Schule, wenn es heißt: Es geht um fördern und fordern, damit Schülerinnen und Schüler ihre individuellen Fähigkeiten und Kräfte entfalten, um eine weitgehend selbständige Lebenstüchtigkeit zu erhalten für eine geglückte Lebensführung.“

 



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