FDP-FW-Fraktion besucht das LWL-Museum in der Kaiserpfalz in Paderborn

Am LWL-Museum in der Kaiserpfalz von links: Marc Lürbke MdL, Reinhard Broich, Alfred Edelhoff, Heinz Dingerdissen, Dr. Martin Kroker, Gerhard Stauff, LWL-Landesrätin Judith Pirscher, Joachim Hasselmann und Kai Abruszat

Die Mitglieder des FDP-FW-Fraktionsarbeitskreises Kultur im Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) um ihren Arbeitskreisleiter Kai Abruszat besuchten jetzt im Rahmen ihrer Klausurtagung in OWL das LWL-Museum in der Kaiserpfalz. Begleitet wurden sie vom Paderborner FDP-Landtagsabgeordneten Marc Lürbke.

Im Gespräch mit Museumsleiter Dr. Martin Kroker informierten sich die Politiker detailliert über den aktuellen Stand der Dach- und Fassadensanierung sowie über die Erneuerung der Haustechnik und die Verbesserung der Barrierefreiheit. Positiv wurde vermerkt, dass die vollständige Ausstattung des Gebäudes mit WLAN erfolgen wird. Ende 2018 gab es auch die Vertragsverlängerung zwischen dem LWL und dem Eigentümer der Kaiserpfalz, dem Paderborner Metropolitankapitel, womit das LWL-Museum in der Kaiserpfalz bis 2025 in der jetzigen Form gesichert ist.

Das Museum hat unlängst auch seine Dauerausstellung modernisiert und überarbeitet, die im März 2019 feierlich neu eröffnet wurde. Über 150 Exponate zeigen nun anschaulich, wie das Leben in der Stadt Paderborn vom Hochmittelalter bis in das 20. Jahrhundert ausgesehen hat. Ein weiterer Teil der Dauerausstellung gibt Auskunft, wie die ausgestellten Funde zutage gekommen sind. Besonders interessant dabei ist der Steinbruch „Am Kötterhagen“ der mitten im Stadtgebiet im 8. bis 12. Jahrhundert entstanden ist.

Im weiteren Gespräch ging Dr. Martin Kroker auf die Planungen der neuen Sonderausstellung „Leben am Toten Meer“ ein, die von Mai 2020 bis Oktober 2020 gezeigt wird. Im Mittelpunkt des Projekts steht die intensive Siedlungstätigkeit in der durch extreme Bedingungen geprägten Region um das Tote Meer. Nur wenige Orte sind so bekannt wie das Tote Meer, dennoch hat es noch nie eine archäologisch-kulturgeschichtliche Ausstellung über die Region gegeben.

Im LWL-Landesmuseum für Klosterkultur, Stiftung Kloster Dalheim von links: Gerhard Stauff, Heinz Dingerdissen, LWL-Landesrätin Judith Pirscher, Kai Abruszat, Dr. Ingo Grabowsky, Joachim Hasselmann, Alfred Edelhoff und Reinhard Broich

Zuvor besuchten die Mitglieder des FDP-FW-FAK Kultur das LWL-Landesmuseum für Klosterkultur, Stiftung Kloster Dalheim. Museumsdirektor Dr. Ingo Grabwosky berichtete über die aktuelle Situation des Museums und ging näher auf die erfolgreiche Sonderausstellung „Verschwörungstheorien“ ein, die noch bis zum 22. März 2020 gezeigt wird. Bei den hohen Besucherzahlen sind besonders viele junge Menschen zu verzeichnen. Ein erfreulicher Trend, der auch in allen anderen LWL-Museen zu sehen ist.

Am Ende fassten die FDP-FW-Politiker aus dem LWL zusammen: „Wir haben mit den beiden Museen in Paderborn und Dalheim zwei hervorragende historische Zeugnisse der Geschichte Westfalen-Lippes, die vom LWL auch angemessen präsentiert und bespielt werden. Wir sind der festen Auffassung, dass dort auch in Zukunft Kultur und Geschichte einer breiten Öffentlichkeit in zeitgemäßer Form zugänglich gemacht werden muss.“



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