Gut Rödinghausen in Menden eröffnet

von links: Arne Hermann Stopsack, Dieter Gebhard und Reinhard Broich

Heute wurde in Anwesenheit von Heimatministerin Ina Scharrenbach das Gut Rödinghausen in Menden eröffnet. Neben zahlreichen Reden und Interviews wurde der Festakt von einem anspruchsvollen Kulturprogramm umrahmt, durch das souverän Jutta Törnig-Struck und Volker Fleige führten.

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) beteiligte sich mit fast 500.000 Euro an dem Projekt. Genauso wichtig war und ist aber die fachliche Unterstützung durch das LWL-Museumsamt für Westfalen. Deshalb waren auch Dieter Gebhard als Vorsitzender der Landschaftsversammlung und Dr. Ulrike Gilhaus als Leiterin des Museumsamtes unter den geladenen Gästen; ebenso von der FDP-FW-Fraktion der Vorsitzende Arne Hermann Stopsack und Reinhard Broich als Mendener.

Noch sind nicht alle Teile der Ausstellung fertig, doch man kann schon gut erkennen, wie anhand von Industrie-, Technik- und Gesellschaftsgeschichte, jeweils mit starken lokalen Bezügen, die damalige Zeit vermittelt wird.

Wenn man sich den Zustand des Gebäudes vor einigen Jahren in Erinnerung ruft, ist das schon eine tolle Leistung, was man mit viel Geld und Engagement geschaffen hat. Auch das Ausstellungs-, Vermittlungs- und Veranstaltungskonzept ist ambitioniert. Es ist zu hoffen, dass Gut Rödinghausen auch von der Bevölkerung angenommen wird und sich zu einem lebhaften Ort der Geschichte, Kultur und des Dialoges entwickelt.

An einem solchen Tag steht natürlich immer das Erreichte im Mittelpunkt. Allerdings muss man auch darauf hinweisen, dass dieses Leuchtturmprojekt in Menden wegen der enormen Kosten nicht unumstritten war und ist. Aber diese Entscheidung muss immer konkret vor Ort getroffen werden.



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