13. Westfälisches Gespräch in Oelde

Bildunterzeile von links: Gerhard Stauff, LWL-Landesrätin Judith Pirscher, Staatssekretär Dr. Jan Heinisch, Heinz Dingerdissen, Dr. Thomas Reinbold, Rainer Pott, Arne Hermann Stopsack und Christian Stratmann

Ende August fand das 13. Westfälische Gespräch der FDP-FW-Fraktion im LWL statt: erstmals nicht im Landeshaus in Münster, sondern in Oelde in der Pott‘s-Brauerei. Zahlreiche Parteifreunde und Parteifreundinnen, meist Funktionsträger aus der Region, folgten der Einladung. Mit Stephen Paul und Thomas Nückel waren auch zwei Landtagsabgeordnete mit dabei; ebenso die LWL-Baudezernentin Judith Pirscher.

Das Thema lautete „Westfalen-Lippe 2030! Wie wollen wir dann leben?“ und war bewusst sehr offen formuliert, damit man auch mal abseits von aktuellen Ereignissen oder Tagesordnungen den Blick nach vorn richten und über langfristige Entwicklungen nachdenken kann.

Zuerst stellte Rainer Pott (Seniorchef) die Brauerei vor und erläuterte die Geschichte seit 1769. Dabei ging er auf Strukturänderungen in der Branche und der Region ein. Wichtig war ihm die regionale Verankerung des Unternehmens und die stete Innovation. Besonders stolz war er dabei auf die gläserne Brauerei, die auch eine Gastronomie, eine Bäckerei, eine Metzgerei sowie ein Brauereimuseum beherbergt.

Staatssekretär Dr. Jan Heinisch (Heimatministerium NRW) stellte den Strukturwandel gerade in den suburbanen Räumen in den Mittelpunkt und zeigte auf, welche Rolle dabei der Bau- und Regionalpolitik zukommt. Themen wir Mobilität, Breitbandausbau, Schaffung von Lebensräumen und -qualitäten sowie leistungsfähige Städte, aber auch die Landschaftsverbände, spielen dabei eine wichtige Rolle. Die Landesregierung von CDU und FDP sieht in diesen Feldern zentrale Handlungsschwerpunkte für die nächsten Jahre.

Christian Stratmann als Prinzipal des Mondschein-Palastes in Wanne-Eickel stellte dar, wie er zu seinem Theaterunternehmen kam und wie es ihm immer wieder gelingt, dieses Volkstheater abseits von öffentlichen Subventionen erfolgreich zu positionieren und welche Rolle dabei das besondere Kolorit des Ruhrgebietes spielt. Er zeigte auf, dass derjenige, der Theater macht, seine Gäste sehr genau kennen und aktuelle Trends aufnehmen muss. Kultur ist für ihn unverzichtbar, aber auch im Wandel begriffen.

Dieses neue Format des Westfälischen Gesprächs kam bei allen Beteiligten überaus gut an, was auch an der besonderen Atmosphäre und Verköstigung in der Brauerei lag. Im nächsten Jahr wird die FDP-FW-Fraktion wieder ein Westfälisches Gespräch veranstalten, dieses Mal dann in Siegen-Wittgenstein.



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