FDP-FW-Fraktion im LWL informiert sich über das SeWo-Programm in Bochum

Bildunterzeile: Selbstständiges Wohnen Dank SEWO – Projekt des LWL! Beeindruckt sind Mitglieder der Fraktionen der FW des Landeswohlfahrtverbands Hessen (LWV) und der FDP-FW-Fraktion des LWL um den Fraktionsvorsitzenden Arne Hermann Stopsack (1.v.li.), FDP-FW-Fraktionsarbeitskreisleiter Siegbert May (6.v.li) mit der Projektleiterin Bianca Rodekohr (4.v.li.) und weiteren Teilnehmern vom Besuch des Apartmenthauses in Bochum – Weitmar.

Mitglieder der FDP-FW-Fraktion beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) um ihren Fraktionsarbeitskreisleiter Soziales Siegbert May und ihren Fraktionsvorsitzenden Arne Hermann Stopsack informierten sich jetzt gemeinsam mit Mitgliedern der Freie-Wähler-Fraktion beim Landeswohlfahrtsverband Hessen (LWV) über das erfolgreiche Programm „Selbständiges Wohnen“ (SeWo) des LWL in Bochum.

Der LWL fördert mit dem zweiten 10-Mio-Programm „Selbstständiges Wohnen“ (SeWo) für behinderte Menschen. In 15 Wohnprojekten in ganz Westfalen-Lippe geht es dabei um Konzepte für Technikunterstützung und Einbindung ins Stadtviertel oder in die Dorfgemeinschaft. Behinderte Menschen sollen nicht mehr in Heimen oder stationären Einrichtungen leben, sondern möglichst selbständig wohnen, wie es auch das neue Bundesteilhabegesetz fordert.

In Bochum-Weitmar ist deshalb im Rahmen des ersten Programms im Jahr 2010 eine lebendige, inklusive Hausgemeinschaft für sechszehn erwachsene Menschen mit komplexen Behinderungen entstanden. Der LWL hat in einem ersten 10-Mio-Bauprogramm dieses Wohnprojekt gemeinsam mit der Diakonie Ruhr gGmbH realisiert, durch das LWL-Tochterunternehmen Westfälisch-Lippische Vermögensverwaltungsgesellschaft (WLV) bauen lassen und die zusätzliche technische Ausstattung von 900.000 Euro finanziert. Dieses gilt inzwischen als ein Vorzeigeprojekt.

Im Gespräch mit Projektleiterin Bianca Rodekohr, dem Regionalleiter des Bereichs Wohnen der Diakonie Ruhr Reinhard Jäger und dem Appartmenthaus-Leiter Frank Zittlau erfuhren die Politiker mehr über die Mieterinnen und Mieter und wie sie technisch und persönlich so unterstützt werden, dass sie möglichst selbstständig in ihren Wohnungen leben können. Dazu sorgt die Einbindung ins Quartier dafür, dass die Menschen mit Handicaps gut am nachbarschaftlichen Leben teilhaben können.

Der Termin in Bochum kam auf Wunsch der Politiker des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen zustande. Diese wollten sich über das SeWo-Programm informieren, da die Überlegung besteht, auch in Hessen ein ähnliches Programm zu etablieren. „Wir freuen uns, dass der LWL die Quartiersarbeit bei den ausgewählten Projekten fördert und ein gemeinsames Wohnen in guter Nachbarschaft gelingen kann“, erklärten Siegbert May und Arne Hermann Stopsack. „Ebenso freut es uns, dass das LWL-Projekt SeWo auch Aufmerksamkeit in anderen Bundesländern auf sich zieht und möglicherweise übernommen wird.“



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