Große Turner-Ausstellung im LWL-Museum in Münster

Ausstellungseröffnung im LWL-Landesmuseum

Im LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster ist in Kooperation mit dem Londoner Museum Tate noch bis zum 26. Januar 2020 eine große Turner Ausstellung zu sehen. In Zusammenarbeit mit der Tate in London zeigt das LWL-Museum für Kunst und Kultur jetzt 80 hochkarätige Werke des bedeutendsten britischen Landschaftsmalers der Romantik. Zusätzlich werden rund 30 Werke von Vorbildern und Zeitgenossen Turners wie John Constable, Caspar Wolf oder John Martin präsentiert.

Von der FDP-FW-Fraktion im LWL nahmen Fraktionsvorsitzender Arne Hermann Stopsack, sein Stellvertreter Gerhard Stauff und das Mitglied der Landschaftsversammlung Joachim Hasselmann an der Eröffnungsveranstaltung teil und zeigten sich begeistert: „Das ist eine ganz tolle Ausstellung, ein echter künstlerischer Leuchtturm. Das LWL-Museum in Münster hat seit seiner Wiedereröffnung 2014 seinen festen Platz im kulturellen Leben gefunden und hat Strahlkraft weit über Westfalen-Lippe hinaus.“

Nichts als Wolken, Fels, Wasser, Licht und Schatten malte William Turner (1775-1851) in seinen berühmtesten Bildern. Das brachte ihm schon zu Lebzeiten viel Ruhm ein. Heute gilt er als Wegbereiter der Moderne, der die Abstraktion bereits im 19. Jahrhundert vorweggenommen hat. „Was zuvor in der Kunst nur Hintergrund war, wird bei Turner zum Hauptmotiv. Es ist der Durchbruch der Landschaftsmalerei“, erklärt Dr. Hermann Arnhold, Direktor des LWL-Museums für Kunst und Kultur.

Die Ausstellung „Turner. Horror and Delight“ zeichnet die Entwicklung des Künstlers von seinen Anfängen bis zu seinem Spätwerk nach; im Zentrum stehen Turners zahlreiche Reisen in die Schweiz und nach Italien. Seine Bilder der Alpen und des Meeres geben die Schönheit und Bedrohlichkeit der Natur direkt wieder. Sie lösten beim Betrachten einen wohligen Schauer aus: „Horror and Delight, von dem der britische Schriftsteller Edmund Burke in seinem Konzept des Erhabenen spricht und damit die gesamte Epoche der Romantik prägt“, so die Kuratorin der Schau, Dr. Judith Claus.

Mit einer eigens entwickelten digitalen Tour bietet das LWL-Museum für Kunst und Kultur erstmals die Möglichkeit, multimedial in die Welt des Künstlers einzutauchen.



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