Turner-Ausstellung ein echtes Highlight in Westfalen-Lippe

Arne Hermann Stopsack (Bildmitte li.), Dr. Hermann Arnold (Bildmitte re.), Philip Schmidtke-Mönkediek (5. v. re.) mit weiteren Mitgliedern der FDP-FW-Fraktion und der Museumsführerin (1.v.re).

Seit Eröffnung der Ausstellung „Turner – Horror and Delight“ im vergangenen November besuchten schon mehr als 80.000 Menschen das LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster.

Jetzt besuchten auch die Mitglieder der FDP-FW-Fraktion im Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) um ihren Fraktionsvorsitzenden Arne Hermann Stopsack und den kulturpolitischen Sprecher Philip Schmidkte-Mönkediek das am Domplatz gelegene Museum. Begrüßt wurden sie von Museumsdirektor Dr. Hermann Arnold, der eingangs zur Situation des Museums berichtete und anschließend näher auf die erfolgreiche Turner-Ausstellung einging. Im Anschluss fand eine Führung durch die Ausstellung statt.

Dabei war die Faszination für das Werk Turners auch für die Mitglieder der FDP-FW-Fraktion groß. Seine Bilder berühren, weil sie die Schönheit und Gewalt der Natur so lebensecht wiedergeben. Bilder von romantische Landschaften seiner Reisen in die Schweiz und nach Italien. Im Gegensatz dazu hält Turner aber auch Katastrophen fest: Schiffbruch, unbezwingbare Meeresstürme, Lawinen. Gewaltig schlagen die Elemente zu, ein wohliger Schauer beim Betrachten: Der Name der Ausstellung „Horror and Delight“ ist Programm.

Das LWL-Museum für Kunst und Kultur setzt mit der Turner-Ausstellung eine Reihe mit anglo-amerikanischer Kunst fort, die seit der Neueröffnung vor fünf Jahren nun zu einem Erkennungszeichen geworden ist. Dieser deutsch-britische Kulturaustausch ist ein deutliches Statement für Europa und für Kulturarbeit, die Grenzen überschreitet. Die erneute Kooperation mit der Tate in London bereichert das Museum und vernetzt es international. Bei der Ausstellung im Jahr 2014 rund um die britischen Künstler Francis Bacon und David Hockney kamen mehr als 80.000 Besucher. „Die Turner-Ausstellung hat diese Besucherzahl schon jetzt übertroffen“, so Museumsdirektor Dr. Hermann Arnold. Man spürt, wie stolz er auf sein Museum ist – und das auch völlig zu recht. Das LWL-Museum für Kunst und Kultur hat seinen  festen Platz im Kulturleben Deutschlands gefunden.

Die Ausstellung ist noch bis zum 26. Januar zu sehen und geht dann nach Kanada und in die USA.



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