FDP-FW-Fraktion besucht ‚Wohnprojekt 170°- gemeinsam anders- e.V.‘ am Nußberg

Bildunterzeile: Vordere Reihe: Martina Stenger (1.v.re.), Siegbert May (2.v.re.), Arne Hermann Stopsack (3.v.re.) Hintere Reihe: Reinhard Kruckas (1.v.re.), Detlef Köpke (3.v.li.) und weitere Teilnehmer an dem Fachgespräch

Die Sozialpolitiker der FDP-FW-Fraktion in der Landschaftsversammlung Westfalen-Lippe (LWL) um den Fraktionsvorsitzenden Arne Hermann Stopsack und den sozialpolitischen Sprecher Siegbert May besuchten jetzt das neue Wohnprojekt des Vereins „Wohnprojekt 170 Grad – gemeinsam anders e. V.“ an der Ortlohnstraße am Nußberg. Begleitet wurden sie dabei auch vom Iserlohner Fraktionsvorsitzenden Detlef Köpke und der Kreistagsabgeordneten Martina Stenger. Empfangen wurden die Regionalpolitiker vom Vereinsvorsitzenden Reinhard Kruckas und etlichen Mitgliedern aus dem Vorstand sowie Christian Müller und Torsten Severing von der Diakonie Mark-Ruhr Teilhabe und Wohnen.

Gegründet wurde der Verein 2014 von engagierten Eltern, deren Kinder eine Beeinträchtigung haben. Ziel ist es, jungen Menschen mit Handicap ein weitgehend unbeschwertes und selbstbestimmtes Leben und Wohnen zu ermöglichen. Ausgangspunkt der Überlegung ist die Erkenntnis, dass auch Kinder mit Behinderungen irgendwann bei ihren Eltern ausziehen und ein möglichst selbstbestimmtes Leben führen möchten. Inzwischen hat der Verein 6 Wohngemeinschaften gegründet, in denen bisher insgesamt 24 junge Menschen mit Handicap leben. Die Wohnungen können Einzelwohnungen und auch Wohngemeinschaften sein. Zurzeit hat die kleinste Wohngemeinschaft 2 Bewohner und die größte Einheit 9 Bewohner/-innen. Die ambulante Betreuung erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Kooperationspartner Diakonie Mark-Ruhr Teilhabe und Wohnen. Das jüngste Projekt ist seit November 2018 das an der Ortlohnstraße mit insgesamt 9 Bewohnern.

Im Gespräch wurde deutlich, welche Herausforderungen ein solches Projekt für alle Beteiligten darstellt und wie mühsam und langwierig oft auch die verwaltungstechnische Abwicklung und vor allem die Kostenübernahme sind. Auch in Hinblick auf die folgenden WGs, die in absehbarer Zeit bezogen werden sollen.

Arne Hermann Stopsack und Siegbert May zeigten sich sichtlich beeindruckt von dem Verein und Projekt. „Das ist wirklich ein Musterbeispiel für kreatives, hartnäckiges und langfristiges Engagement von betroffenen Eltern. Wir wünschen dem Verein weiterhin viel Erfolg bei seinen innovativen Konzepten und den Bewohnern und Bewohnerinnen in den Gruppen weiterhin alles Gute.“



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