LWL-Politiker im Kreis Minden-Lübbecke

Bildunterzeile von links: Martin Koke, Alexander Arens, Arne Hermann Stopsack, Heinz Dingerdissen, Alfred Edelhoff, Bodo Strototte, Reinhard Broich, Kai Abruszat und Philip Schmidtke-Mönkediek

Fast zwei Jahre nach der Wiedereröffnung des Kaiser-Wilhelm-Denkmals in Porta Westfalica konnte man bis zur Corona-Krise eine sehr positive Bilanz ziehen. Die Besucherzahlen lagen deutlich über den Erwartungen. Im Jahr 2018 besuchten rund 230.000 Menschen das Denkmal und genossen die Aussicht über die Weser; 2019 konnten rund 210.000 Gäste verzeichnet werden. Aber auch trotz der Corona-Krise ist das Kaiser-Wilhelm-Denkmal selbst in diesem Sommer ein touristisches Highlight der Region.

Über die aktuellen Zahlen und die Perspektiven informierten sich jetzt die Mitglieder des FDP-FW-Fraktionsarbeitskreises Kultur im Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) um ihren Arbeitskreisleiter Philip Schmidtke-Mönkediek (Dortmund), ihren Fraktionsvorsitzenden Arne Hermann Stopsack (Hemer) und dem stellv. kulturpolitischen Sprecher Kai Abruszat (Bürgermeister Stemwede) bei ihrer Tagesklausur im Kreis Minden-Lübbecke im Gespräch mit Bodo Strototte, Geschäftsführer der Westfälisch-Lippische Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH (WLV), eine Tochtergesellschaft des LWL, die für das Denkmal verantwortlich ist.

Im Besucherzentrum des Denkmals können sich die Besucher über die Geschichte des Denkmals informieren. Demnächst sollen sich aber auch Kinder bei ihrem Besuch des Kaiser-Wilhelms-Denkmals spielerisch mit dem Denkmal und seiner Geschichte auseinandersetzen können. Am Fuße des Denkmals ist deshalb eine große Kinderaktionsfläche geplant, zu der eine Experten-Jury jetzt den Sieger aus mehreren Entwürfen dafür gekürt hat. Das Urteil der Jury fiel einstimmig für den Entwurf des Iserlohner Büros „Bimberg Landschaftsarchitekten“ aus. Zwei Grabungsfelder, ein Tastort zur Geologie des Geländes sowie eine kaiserzeitliche Baustelle sollen dann Einblicke in die Zeitschichten am Kaiser-Wilhelm-Denkmal geben. Mit der Fertigstellung ist Mitte bis Ende nächsten Jahres zu rechnen.

Bildunterzeile von links: Martin Koke, Heinz Dingerdissen, Reinhard Broich, Arne Hermann Stopsack, Philip Schmidtke-Mönkediek, Alfred Edelhoff, Alexander Arens, Kai Abruszat, Jürgen Hahn und Karin Struckmeyer

Weiter ging es zur Freilichtbühne „Kahle Wart“ in Hüllhorst. Hier trafen sich die Politiker mit dem Ehrenvorsitzenden Jürgen Hahn, der die Geschicke des Vereins über 30 Jahre als 1. Vorsitzender und Geschäftsführer bis einschließlich 2017 gelenkt hat, sowie der 2. Vorsitzenden Karin Struckmeyer.

Doch in diesem Jahr ist alles anders: keine Schauspieler auf der Bühne, kein Lachen im Publikum, keine Musik- oder Volkstanzgruppe des Heimatvereins. Schweren Herzens wurde für dieses Jahr wegen der Corona-Krise zum Schutz der Menschen die komplette Saison abgesagt.

 

Seit 1953 unterstützt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) die Freilichtbühnen. Im Jahr 2018 hat der LWL für die Freilichtbühne „Kahle Wart“ den Einbau der neuen Beleuchtungstechnik mit 9.000 Euro bezuschusst, im Jahr 2017 lag der Zuschuss bei rund 16.000 Euro.

Jetzt hoffen Jürgen Hahn und Karin Struckmeyer, deren Herzblut und Begeisterung man im Gespräch für ihre Freilichtbühne spürt, dass im kommenden Jahr die Saison stattfinden kann und auf die Bühne das Lachen zurückkehrt. „Es ist beeindruckend, was der Heimatverein Oberbauerschaft e. V. seit 1947 auf die Beine stellt. Kultur gibt es eben nicht nur in den großen Städten. So etwas lebt vom ehrenamtlichen Engagement der Menschen vor Ort. Das unterstützen wir von der FDP-FW-Fraktion im LWL deshalb besonders gern“, so Arne Hermann Stopsack, Philip Schmidtke-Mönkediek und Kai Abruszat.

Zu einer gelungenen und informativen Tagung des Arbeitskreises Kultur der FDP-FW-Fraktion im LWL gehört auch immer ein schöner Abschluss. Zunächst besichtigten die Politiker deshalb das Brauerei-Museum „Barre‘s Brauwelt“ in Lübbecke, wo unter anderem die älteste noch befüllte Bierflasche Deutschlands zu sehen ist. Daran anschließend gab es zum Verkosten leckere Barre-Biere in Familientradition seit 1824.



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