Klausurtagung zur Digitalisierung

Dieter Skirde (4.v.li), Dr. Georg Lunemann (5.v.li) und die Mitglieder des FAK Verwaltungssteuerung um ihre Leiterin Susanne Mittag (5.v.re)

Am Wochenende traf sich der Arbeitskreis Verwaltungssteuerung der FDP-FW-Fraktion zu einer Klausurtagung in Gütersloh. Arbeitskreisleiterin Susanne Mittag hatte das Thema Digitalisierung in Mittelpunkt der Veranstaltung gestellt.

Dr. Monika Walter

In einem ausführlichen Impulsvortrag stellte Dr. Monika Walter, die für die FDP-FW-Fraktion im Digitalausschuss des LWL sitzt, das Thema Digitalisierung der Verwaltung dar. Dabei ging sie aus einer kommunalen Perspektive besonders auf das Onlinezugangsgesetz (OZG), das E-Governmentgesetz (EGovG NRW) und das Krankenhauszukunftsgesetz (KZG) ein. Alle drei Regelwerke haben intensive Auswirkung auf die Arbeit und die Prozesse beim LWL. In einem intensiven Gespräch tauschten die Fraktionsmitglieder eigene Erfahrungen aus und identifizierten Schwerpunkte, wo die Politik steuernd eingebunden werden sollte.

Zum zweiten Teil waren mit Dr. Georg Lunemann der Erste Landesrat des LWL und mit Dieter Skirde der LWL-Digitalisierungsmanager mit dabei um zu berichte, wie der LWL in den vergangenen Jahren vorgegangen ist und – viel wichtiger ist – was die nächsten Schritte sind, um den LWL digital modern aufzustellen. Deutlich wurde, dass der LWL schon in der Vergangenheit viele Projekte auf den Weg gebracht hat. Genauso deutlich wurde aber auch, dass nun nachgelegt werden muss und in allen Bereichen die Digitalisierung systematisch vorangetrieben werden muss. Dazu hat der Landschaftsausschuss auch schon etliche neue Stellen bewilligt, in den Haushaltsplanberatungen stehen dann die Sachmittel an. Ein besonderes Augenmerkwird die Fraktion auch auf die Datensicherheit und die Nutzerfreundlichkeit legen.

Als Tagungsort hatten Arbeitskreisleiterin Susanne Mittag und Fraktionsvorsitzender Arne Hermann Stopsack sich bewusst für das Flussbetthotel entschieden, da dies ein Integrationsunternehmen ist.  Andrea Windmann stellte das Haus mit seinen 24 Betten und dem Gastronomiebereich vor und berichtete von ihren Erfahrungen und den Herausforderungen, die ein Betrieb, der 8 Menschen mit Handicap eine Teilhabe am Arbeitsleben ermöglicht, mit sich bringt.



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