Urs Frigger (FDP) zum LWL-Landesrat gewählt

von links: Regierungspräsidentin Judith Pirscher, Urs Frigger und Arne Hermann Stopsack, Vorsitzender der FDP-FW-Fraktion im LWL

Am vergangenen Dienstag trat die Landschaftsversammlung des LWL zu ihrer zweiten Sitzung zusammen.

Aus Sicht der FDP-FW-Fraktion war die Wahl des Landesrates für den Bereich des Bau- und Liegenschaftsbetriebs beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (und der Kommunalen Versorgungskassen Westfalen-Lippe (kvw) der wichtigste Tagesordnungspunkt. Auf Vorschlag der FDP-FW-Fraktion wurde Urs Fabian Frigger von den Abgeordneten des Westfalenparlaments mit einem überzeugenden Ergebnis von 92 von 120 Stimmen gewählt. Als LWL-Bau- und Liegenschaftsdezernent und kvw-Geschäftsführer folgt er auf Judith Pirscher, die seit Dezember 2019 Regierungspräsidentin der Bezirksregierung Detmold ist.

Nach dem Studium der Rechtswissenschaft in Münster arbeitete der aus Soest stammende 36-Jährige Urs Frigger in überregional tätigen Kanzleien als Rechtsanwalt. Dabei hat er sich u.a. auf Beihilfe- und Medizinrecht spezialisiert. Aktuell ist er bei einem großen Universitätsklinikum in Süddeutschland tätig und leitet dort die Stabstelle für Vergaben, Recht, Compliance sowie Versicherungen. Mit Urs Frigger konnte ein Kandidat gewonnen werden, der auch in der FDP kein Unbekannter ist und viele Jahre kommunalpolitische Ämter bekleidet hat. So war er stellvertretender Fraktionsvorsitzender im Rat der Stadt Soest und als sachkundiger Bürger in der dortigen Kreistagsfraktion aktiv. Auch beim LWL war Urs Frigger von 2009 bis 2014 Mitglied der Landschaftsversammlung und ist somit mit den dortigen Strukturen und Aufgaben bereits bestens vertraut. „Wir freuen uns, dass es uns gelungen ist, für diese herausgehobene Funktion einen so guten Kandidaten präsentieren zu können, der auch von den anderen Fraktionen breite Unterstützung erfahren hat“, so Arne Hermann Stopsack als Fraktionsvorsitzender und Kai Abruszat als stellvertretender Vorsitzender der Landschaftsversammlung.

Ein zweiter thematischer Schwerpunkt war das große Thema Digitalisierung. Christoph Dammermann, Staatssekretär des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, hielt dazu einen sehr informativen Impulsvortrag. Dort zeigte er, wie die Landesregierung in den vergangenen vier Jahren die Digitalisierung in der Verwaltung, aber auch im Verhältnis zum Bürger oder zu Unternehmen vorangebracht habe. Christoph Dammermann war übrigens ebenfalls schon einmal Mitglied der Landschaftsversammlung.

Zur Digitalisierung im LWL sprachen Matthias Löb als Landesdirektor und der Erste Landesrat Georg Lunemann, der auch eine Gesprächsrunde moderierte, in der konkrete Beispiele von Digitalprojekten des Landschaftsverbandes vorgestellt wurden. Den Abschluss bildeten Redebeiträge der Fraktionen, wo Arne Hermann Stopsack für die FDP-FW-Fraktion in seiner Rede 10 Thesen zur Digitalisierung präsentierte.

 



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