Klausurtagung des FAK Schule und Jugend in Dortmund

Bildunterzeile von links: Dagmar Brockmann, Hannah Harmsen, Marion Lendermann, Thomas Hilsmann, Berit Seidel, Philipp Jäger, Ulrike Witte, Guido Schneider, Philipp Schmidtke-Mönkediek und Reinhard Broich

Der FDP-FW-Fraktionsarbeitskreis Schule und Jugend beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) um seine Leiterin Berit Seidel und den Fraktionsvorsitzenden Arne Hermann Stopsack informierte sich anlässlich der diesjährigen Klausurtagung in Dortmund zunächst über die Martin-Bartels-Schule, LWL- Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Sehen, an der Marsbruchstraße. Im Gespräch mit der Schulleiterin Ulrike Witte und dem Leiter der LWL-Schulverwaltung Dortmund Thomas Hilsmann erfuhren die Politiker mehr über die Bildungsgänge der Grundschule, der Hauptschule sowie für die Förderschwerpunkte Lernen und Geistige Entwicklung. Hinzu kommen die Bereiche Frühförderung und Gemeinsames Lernen. Derzeit werden 74 Schülerinnen und Schüler im Alter von 6 bis 18 Jahren gefördert. Besonders stolz ist Schulleiterin Ulrike Witte auf die vielen Bildungsgänge, die die Schule anbietet. Hervorzuheben ist zum Beispiel, dass im letzten Jahr 14 Gymnasialabsolventen ihr Abitur allesamt mit einer 1 vor dem Komma abgeschlossen haben. Das Einzugsgebiet der Schule reicht von Werne bis Breckerfeld und von Bochum bis Iserlohn. Hier werden weitere Schülerinnen und Schüler in den allgemeinen Schulen betreut. „Die optimalen Förderbedingungen für jeden Einzelnen an dieser Schule beeindrucken uns sehr. Das ist nur durch ein engagiertes Team von Lehrpersonen möglich“, lobten Berit Seidel und Arne Hermann Stopsack. Aktuell wird ein Schulneubau an der Marsbruchstraße gebaut, in den die Schule dann umziehen wird.

Im Anschluss an den Schulbesuch entwickelte sich mit den FDP-Landtagsabgeordneten aus NRW Franziska Müller-Rech und Alexander Brockmeier ein intensiver Austausch zu schul- und jugendpolitischen Themen. Dabei wurde auch auf die Corona-Situation in den Schulen näher eingegangen, wobei Franziska Müller-Rech betonte: „Die Schulen sind sichere Orte. Kinder und Jugendliche haben ein Recht auf Bildung, auch in der Corona-Krise.“

Im Gespräch mit den FDP-Landtagsabgeordneten aus NRW Franziska Müller-Rech und Alexander Brockmeier

Ein weiteres Thema war die Digitalisierung der Schulen. Kinder müssen auf ein eigenverantwortliches und selbstbestimmtes Leben in einer digital geprägten Lebenswelt vorbereitet werden. Dazu müssen sie bereits in der Schule die Chancen der Digitalisierung in allen Fächern erlernen. Deshalb benötigen die   Schulen eine hervorragende digitale Infrastruktur und die Lehrkräfte müssen für die Vermittlung von Medienkompetenz bestmöglich aus- und fortgebildet werden. Außerdem sprachen die Politiker über den Mangel an vor allem Grundschulrektoren und Grundschulkonrektoren. Die Landesregierung habe intensiv daran gearbeitet, die Lücken an den Schulen zu schließen und mit attraktiven Arbeitsbedingungen mehr Lehrkräfte für diese Posten zu gewinnen mit dem Ergebnis, dass jede Grundschule eine Konrektorin bzw. einen Konrektor bekommen soll.

Im Gespräch mit der pädagogischen Leiterin des LWL-Heilpädagogischen Kinderheims Hamm Conny Kowitz

Am Samstag sprachen die Mitglieder des Fraktionsarbeitskreises mit der pädagogischen Leiterin des LWL-Heilpädagogischen Kinderheims Hamm Conny Kowitz. Der Landschaftsverband bietet in Dortmund in zwei Häusern am Holzerweg 1 d und in der Allerstr. 23 Hilfe für minderjährige und    volljährige Eltern an, die nicht in der Lage sind, eigenständig für ihr Kind zu sorgen. Oberstes Gebot ist dabei die Sicherung des Kindeswohls. „Uns ist es ein Anliegen, die Eltern darin zu unterstützen, mit ihren Kindern gemeinsam leben zu können und sich eine gemeinsame Zukunft aufzubauen. Wir erarbeiten mit unserem multiprofessionellen Team zusammen mit den Eltern nach individuellen Hilfebedarfen Wochenpläne, z.B. Zeiten für Haushaltsführung, Einkaufen, aber auch Spielzeiten. Ebenso sind unterschiedliche Förder-, Beratungs-, sowie Therapieangebote enthalten“, erläuterte Conny Kowitz.Wie wichtig diese Einrichtungen sind, hat uns das Gespräch aufgezeigt“, so Berit Seidel. „Den Müttern und Vätern zu zeigen, hilfesuchend aber nicht allein zu sein, trägt erheblich zum Wohle des Kindes bei“.



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