Psychosomatische Medizin bezieht ein neues Zuhause

Foto: LWL

Kurz vor der Weihnachtspause hat die Psychosomatische Medizin im LWL-Klinikum Gütersloh ein neues Zuhause bezogen. In kleinem Rahmen wurde das neu errichteten Hauses 64 eröffnet, die Große Feier folgt im nächsten Jahr. Für die FDP-FW-Fraktion nahm Berit Seidel an der Veranstaltung am 22.12. teil.

Die Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie des PsychiatrieVerbundes vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe (#LWL) erhält am Standort in Gütersloh ein neues Zuhause. Das neu errichtete Haus 64 wurde von LWL-Direktor Matthias Löb eröffnet. Nach rund zwei Jahren Bauzeit kann das Gebäude dem LWL-Klinikum Gütersloh und seiner Bestimmung übergeben werden.

An der Übergabe nahmen auch der Vorsitzende der LWL-Landschaftsversammlung, Klaus Baumann, und die örtlichen Mitglieder der Landschaftsversammlung Arnold Weßling, Thorsten Schmolke und Berit Seidel sowie die verantwortlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des LWL und der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie teil.

LWL-Direktor Matthias Löb: „Am LWL-Klinikum Gütersloh haben psychosomatische Behandlungsschwerpunkte eine lange Tradition. Mit diesem Neubau wollen wir dem steigenden Bedarf in der psychosomatischen und psychotherapeutischen Behandlung im Kreis Gütersloh durch ein regionales und vernetztes Angebot Rechnung tragen.“

„Wir freuen uns nun die Räumlichkeiten für unsere Patientinnen und Patienten so herzurichten, dass der Bezug Mitte Februar 2022 für die Kolleginnen und Kollegen möglich ist. Unsere Patientinnen und Patienten erhalten damit moderne Behandlungsangebote nun auch in modernen Strukturen“, sagt Timo Siebert, Kaufmännischer Direktor des LWL-Klinikums Gütersloh. Beim Bau wurde besonders darauf geachtet, dass sich das neue Haus an den Strukturen und Merkmalen bereits vorhandener Gebäude auf dem Gelände des LWL-Klinikums Gütersloh orientiere.

Eine Besonderheit bietet die gute Lage der Klinik im Park. Zwischen Dammwildgehege und Kreuzkirche gelegen bieten sich den Patienten und Patientinnen viele Spaziergänge und Aktivitäten auf dem großzügigen Gelände an. „Bewegung ist ein wichtiger Bestandteil unserer Behandlung. Unseren Patientinnen und Patienten können wir mit den neuen Räumlichkeiten und der Ausstattung auch innen ein großzügiges Angebot machen“, so Prof. Klaus-Thomas Kronmüller, Chefarzt der Psychosomatischen Medizin und Psychotherapie.

Mit dem rund zehn Millionen Euro teuren Neubau finden bis zu 48 Patientinnen und Patienten zur psychosomatischen Behandlung im stationären Bereich einen Platz. Die Tagesklinik im Erdgeschoss betreut zehn Patient:innen. Neben der Tagesklinik befindet sich im Erdgeschoss auch die psychosomatische Ambulanz. Bei der Errichtung des neuen Hauses legte der LWL besonderen Wert auf klimafreundliches Bauen. Eine komplette Dachbegrünung und eine Photovoltaikanlage sind sichtbare Hinweise darauf.

Zusätzlich zur Behandlung von somatoformen Störungen bietet die Klinik auch Behandlungen bei Essstörungen, bei Folgen von Traumata oder Bewegungsstörungen aufgrund neurologischer Erkrankungen an. Ein besonderes Angebot weist das LWL-Klinikum Gütersloh mit der Post-Covid-Ambulanz aus, die an die psychosomatische Ambulanz angeschlossen ist und sich an Menschen richtet, die aufgrund einer Corona-Erkrankung psychische Behandlung benötigen. „Das Angebot der psychosomatischen Medizin und Psychotherapie schließt damit im Kreis Gütersloh eine Versorgungslücke“, betont Kronmüller.

 



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