Erster Spatenstich für das Eingangsgebäude im Freilichtmuseum Detmold

Der Baudzernent Urs Frigger, die Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger und FDP-FW-Fraktionsvorsitzender Arne Hermann Stopsack stehen vor einem Bagger und führen symbolisch den Spatenstich aus.

v.li.: Urs Frigger, Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger und Arne Hermann Stopsack

Konzept des neuen Eingangs- und Ausstellungsgebäudes im Freilichtmuseum in Detmold

Grafik des Eingangs- und Ausstellungsgebäudes des Freilichtmuseums in Detmold (Foto: LWL)

2025 soll es stehen: das neue Eingangs- und Ausstellungsgebäude im Freilichtmuseum in Detmold. Jetzt begannen mit dem „Ersten Spatenstich“ am 21.06.2022 symbolisch die Bauarbeiten.

Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger, Kulturdezernentin beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL), Klaus Baumann, Vorsitzender der LWL-Landschaftsversammlung und Museumsleiter Prof. Dr. Jan Carstensen gaben vor Ort den Startschuss für das Bauprojekt gegeben. Erschienen waren auch etliche Mitglieder der Landschaftsversammlung, des LWLs und Vertreter der Medien. Arne Hermann Stopsack vertrat die FDP-FW-Fraktion im LWL; ebenso war Baudezernent Urs Frigger mit dabei.

Das neue Eingangs- und Ausstellungsgebäude wird mit einer Nutzfläche von 3.100 Quadratmetern erstmals die Möglichkeit bieten, große Sonderausstellungen und damit besondere Depotschätze zu präsentieren. Darüber hinaus wird die angrenzende Fläche der ehemaligen Gartenanlage Friedrichsthal wieder für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Mit seiner markanten Architektur habe das neue Haus das Zeug zu einem großen Wurf.
Rüschoff-Parzinger: „Ein solches Bauprojekt ist immer auch mit Ressourcenverbrauch verbunden. Hier gehen wir einen neuen Weg, um unserer Verantwortung für die Umwelt gerecht zu werden. Ziel ist ein Museumsneubau, der klimaneutral betrieben wird und damit der ökologischen Ausrichtung des Museums folgt. Das Museum wird so selbst zum Ausstellungsstück für Nachhaltigkeit.“

„Wir haben Photovoltaikanlagen, die Dachbegrünung auf einem Teil des Neubaus, die Nutzung von Regenwasser und Erdwärme aber auch die Verwendung von umweltfreundlichen, regional vorhandenen Rohstoffen wie Lehm und Holz geplant“, erläuterte Museumsleiter Jan Carstensen die Vision des Projekts. Im baubegleitenden Forschungsprojekt „Ecosights“ erarbeite der LWL gemeinsam mit Projektpartnern wie der Technischen Hochschule OWL, dem iFE-Institut für Energieforschung und der Universität Bochum in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt Lösungen für ein neues innovatives Gebäudekonzept, so Carstensen weiter.



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