Mitgliederversammlung des Städtetages NRW

Am 1. und 2. Juni fand in Essen die diesjährige Mitgliederversammlung des Städtetages NRW statt. Diese fand zum ersten Mal seit 2018 wieder in Präsenz statt. Als Delegierter nahm Fraktionsvorsitzender Arne Hermann Stopsack für den Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) an der Veranstaltung teil.

Rund 500 Vertreterinnen und Vertreter der Städte in NRW hatten in der Philharmonie in Essen vor allem über anstehende Herausforderungen in Zeiten von Pandemie und Krieg gesprochen. Diskutiert wurde zum Beispiel, wie Schulen mit Pandemien und Flüchtlingskindern besser umgehen können. Die Städte hatten außerdem dargelegt, was sie von der neuen Landesregierung erwarten – unter anderem im Hinblick auf Mobilitätswende und Klimaschutz, Investitionen der Städte und Sanierungsstau in NRW.

Gewählt wurde auch eine neue Verbandsspitze: Der Oberbürgermeister der Stadt Essen, Thomas Kufen, ist neuer Vorsitzender des Städtetages Nordrhein-Westfalen. Zum neuen stell­vertretenden Vorsitzenden wurde der Bochumer Oberbürgermeister Thomas Eiskirch gewählt.

Der Städtetag NRW nimmt die Interessen der Städte gegenüber dem Land NRW sowie zahlreichen Organisationen wahr, berät und vernetzt seine Mitgliedsstädte. Mit seinen 40 Mitgliedsstädten repräsentiert der kommunale Spitzenverband etwa die Hälfte der Bevölkerung des Landes. Er vertritt die im Grundgesetz und der Nordrhein-Westfälischen Verfassung garantierte kommunale Selbstverwaltung und ist ein Landesverband des Deutschen Städtetages.

Am ersten Tag trafen sich die FDP-Delegierten unter der Leitung von Thomas Nückel zum politischen Gedankenaustausch; beim abendlichen Empfang auch zum lockeren Gespräch, so z. B. mit Staatssekretär Christoph Dammermann.



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