FDP-FW-Fraktion im LWL hat sich konstituiert, Stopsack wieder Vorsitzender
Am Freitag, 19. Dezember 2025, hatte der Landschaftsausschuss in Münster die endgültige Zusammensetzung der 16. Landschaftsversammlung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) festgestellt. Die Zusammensetzung der Landschaftsversammlung beruht auf dem Ergebnis der Kommunalwahl in NRW am 14. September 2025. Dabei werden die Stimmen in den 9 kreisfreien Städten und den 18 Landkreisen berücksichtigt.
Von den nunmehr 114 Abgeordneten des „Westfalenparlaments“ gehören 39 der CDU, 27 der SPD, 18 der AfD, 14 den Grünen, 6 den Linken an. Jeweils einen Vertreter stellen Volt (hat sich der SPD-Fraktion angeschlossen), die Tierschutzpartei (hat sich den Linken angeschlossen), die „DiePartei“ (hat sich ebenfalls den Linken angeschlossen) sowie BSW. Auf die FDP entfallen 4, auf die Freien Wähler (FW) 2 Sitze.
Die FDP und die Freien Wähler kamen jetzt in Münster im Landeshaus zur konstituierenden Fraktionssitzung zusammen. Dabei wurde einstimmig beschlossen, die seit vier Wahlperioden bestehende Fraktionsgemeinschaft der FDP-FW-Fraktion fortzusetzen.
Zum Fraktionsvorsitzenden wurde erneut einstimmig der Freie Demokrat Arne Hermann Stopsack (Hemer) gewählt. Die Funktion des Ersten Stellvertreters hat mit Prof. Dr. Thomas Reinbold ein Freier Wähler aus Dortmund inne. „Gemeinsam haben Freie Demokraten und Freie Wähler in den vergangenen 21 Jahren in und für Westfalen-Lippe äußerst harmonisch und produktiv zusammengearbeitet. Diese Partnerschaft möchten wir fortsetzen und als FDP-FW-Fraktion im LWL einen engen Dialog mit unseren Kreisen, kreisfreien Städten und politischen Akteuren vor Ort pflegen,“ so Stopsack und Prof Dr. Reinbold. Der Fraktionsvorstand wird komplettiert durch Kai Abruszat, der als Stellvertreter auch die Funktion des Justiziars der Fraktion wahrnimmt.
Die weiteren Mitglieder der Fraktion sind Dr. Oliver Niedostadek (Telgte), Jonathan Dammermann (Werne) und Susanne Mittag (Langenberg).
Wenn die neue Landschaftsversammlung am 22. Januar 2026 das erste Mal zusammenkommt, werden auch noch sachkundige Bürgerinnen und Bürger dazu kommen, die in den Ausschüssen die politische Arbeit unterstützen.
