Arbeitsreiche Klausurtagung der FDP FW Fraktion in Iserlohn
Die Erweiterte FDP‑FW‑Fraktion in der Landschaftsversammlung Westfalen‑Lippe (LWL) hat am 24. und 25. April 2026 eine Klausurtagung im Hotel Vier Jahreszeiten in Iserlohn abgehalten. Zur Erweiterten Fraktion gehören neben den sechs Mitgliedern der Landschaftsversammlung auch noch 9 Sachkundige Bürgerinnen und Bürger, die von der Fraktion benannt in unterschiedlichen Gremien tätig sind.
Unter der Leitung des Fraktionsvorsitzenden Arne Hermann Stopsack beschäftigten sich die Teilnehmer intensiv mit aktuellen politischen Herausforderungen, strategischer Ausrichtung der Fraktion und der zukünftigen parlamentarischen Arbeit.
Zum Auftakt am Freitagnachmittag stand ein inhaltlicher Austausch mit dem Landesdirektor des LWL, Dr. Georg Lunemann, im Mittelpunkt. In einem konstruktiven Gespräch wurden zentrale Themen der regionalen Entwicklung, Verwaltungsprozesse und künftige Schwerpunktsetzungen im LWL gemeinsam erörtert. Dabei ging es natürlich um die Zukunft der Eingliederungshilfe und die Frage, wie generationengerecht die Leistungserbringung und die Standards ausgestaltet werden müssen. Das besondere Augenmerk richtet sich naturgemäß auf die Frage der Finanzierung der Leistungen.
Anschließend wurden die Mitglieder durch den Fraktionsmitarbeiter Julian Zimmer über die Geschichte der regionalen Selbstverwaltung und die sich im Laufe der Zeit wandelnden Aufgabenbereiche des Landschaftsverbands informiert, woraus sich ein reger Dialog entwickelte.
Am Nachmittag befasste man sich mit der internen und externen Kommunikation der LWL-Themen sowie der Fraktionsarbeit. Stopsack sowie der Sachkundige Bürger Guido Schneider, der im Hauptberuf journalistisch tätig ist, gaben Impulse zur (Außen‑) Kommunikation und Presse-, bzw. Medienarbeit der Fraktion und diskutierten aktuelle Trends in den Medien. Dabei wurde deutlich, wie wichtig eine klare, moderne und bürgernahe Ansprache (über unterschiedliche Kanäle) in der politischen Arbeit ist. Genauso wichtig ist es aber auch zu verstehen, dass sich die Arbeit der Lokaljournalisten radikal verändert hat und vieles KI-getrieben ist. Hinzu kommt auch, dass das Interesse an Kommunalpolitik und der Kenntnisstand der Menschen dazu abnehmen, was sich auch in den ständig sinkenden Auflagen der Lokalzeitung festmacht.
Ein weiterer Fokus der Tagung lag auf der zukünftigen Arbeit und inhaltlichen Ausrichtung in den Fraktionsarbeitskreisen zu den jeweiligen politischen Fachthemen. Am Samstagmorgen informierte Landesrat Urs Fabian Frigger ausführlich über die allgemeine Verwaltungsgliederung des LWL sowie einige aktuelle Themen aus seinem Bereich, dem Bau‑ und Liegenschaftsbetrieb (BLB). Die Teilnehmenden nutzten die Gelegenheit, um inhaltliche Schwerpunkte zu setzen und Themen für die kommende Sitzungsperiode zu priorisieren.
Im Rahmen von Arbeitsphasen zur thematischen Schwerpunktsetzung wurden konkrete Ideen und Anregungen für die politische Planung und parlamentarische Initiativen gesammelt. Die Fraktion zeigte sich hochmotiviert, die Ergebnisse der Tagung in die operative Arbeit in den LWL‑Gremien zu überführen.
Nach intensiven Beratungen endete die Klausurtagung am Samstagmittag mit einem gemeinsamen Ausblick auf die kommenden Wochen und Monate.
