Stopsack Austausch mit Kreistagsfraktion FDP-UW in Paderborn
Bei der diesjährigen Klausurtagung der FDP-UW-Fraktion im Kreis Paderborn konnte der Fraktionsvorsitzende Dr. Michael Hadaschik mit Arne Hermann Stopsack den Vorsitzenden der FDP-FW-Fraktion im LWL begrüßen.
Im Hotel Hotel Aspethera in der Innenstadt Paderborns stellte Stopsack zunächst, auch für die neuen Mitglieder der Fraktion, den Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) vor und berichtete von der dortigen Arbeit der FDP-FW-Fraktion. Von der FDP im Kreis Paderborn ist Dr. Monika Walter als Sachkundige Bürgerin bei der FDP-FW-Fraktion aktiv und bringt sich dort besonders im Bereich IT und Digitales ein.
Im Jahre 2025 musste der Kreis Paderborn insgesamt 118 Mio. Euro an Umlage für den LWL bezahlen. Gleichzeitig gab der LWL im Kreis 235 Mio. Euro aus, wobei die größten Ausgabenpositionen in der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen liegen.
Danach berichtete Stopsack von dem unlängst beschlossenen Nachtragshaushalt des LWL für 2026, wo der ursprüngliche Umlagesatz von 18,45 % auf 17,80 % gesenkt werden konnte, was der kommunalen Familie in Westfalen-Lippe knapp 130 Mio. Euro spart. Der Kreis Paderborn muss knapp 4,6 Mio. Euro weniger nach Münster überweisen.
Auch als Arbeitgeber ist der LWL im Kreis Paderborn nicht zu unterschätzen: In den Einrichtungen des PsychiatrieVerbundes verzeichnete der LWL 759 Mitarbeiter; ferner werden 80 Personen vom LWL in den Förderschulen beschäftigt.
Im zweiten Teil ging Stopsack genauer auf Themen ein, die Paderborn direkt betreffen oder dort von besonderem Interesse sind.
Detailliert schilderte er die Pläne zur Sanierung der baulich in vielen Bereichen maroden Pauline-Schule in Paderborn, wo der LWL in den kommenden Jahren über 60 Mio. Euro investieren will.
Die LWL-Klinik Paderborn ist ihren über 200 stationären und über 60 tagesklinischen Betten der zentrale Baustein für die psychiatrische Versorgung der Region und erwirtschaftet einen Umsatz von gut 50 Mio. Euro.
Am Ende stellte Stopsack noch den aktuellen Sachstand des Gedenkstättenprojektes Stalag 326 in Holte-Stukenbrock dar, wo der Kreis Paderborn zu den beteiligten Kommunen gehört und nach Inbetriebnahme 2% der jährlichen Betriebskosten (max. 84.000 Euro) übernehmen wird.
Nach einer Fragerunde zu vielen Themen rund um den LWL, Landes- und Kommunalpolitik bedankte sich Dr. Michael Hadaschik bei Arne Hermann Stopsack für den Besuch und regte an, weiterhin im Gespräch zu bleiben.
