105. Landeskongress der Jungen Liberalen in Rheine

Am 16. und 17. Mai 2026 kamen unter dem Motto „Fighters for Future“ gut 200 Junge Liberale aus ganz Nordrhein-Westfalen in Rheine zusammen, um über den politischen Kurs des größten FDP-Jugendverbandes zu debattieren. Im Zentrum des 105. Landeskongresses (LaKo) standen Vorstandswahlen, intensive Antragsberatungen, die programmatische Ausrichtung für das restliche politische Jahr sowie der dringende Appell für mutige Wirtschaftsreformen.

Unter dem Eindruck der anhaltenden wirtschaftlichen Herausforderungen im Bund und im Land Nordrhein-Westfalen diskutierten die JuLis leidenschaftlich über Konzepte zur Entlastung der jungen Generation, Bürokratieabbau und die Modernisierung des Bildungssystems. Generell forderte der Verband eine deutliche Prioritätensetzung auf wirtschaftliches Wachstum und Generationengerechtigkeit. In den Debatten setzten die Mitglieder ein klares Zeichen gegen staatliche Überregulierung und für mehr Vertrauen in Innovation und Eigenverantwortung.

Das Wochenende bot neben der intensiven politischen Arbeit auch Raum für Vernetzung: Nach dem offiziellen Samstagsprogramm fand die traditionelle „LaKo-Party“ statt, bei der die Teilnehmer den ersten Kongresstag gemeinsam ausklingen ließen.

Für die kommunale Familie war die FDP-FW-Fraktion am Sonntag mit einem Infostand vertreten. Neben dem Fraktionsvorsitzenden Arne Hermann Stopsack war der Fraktionsgeschäftsführer Philipp Jäger vor Ort. Quasi in Doppelfunktion war Jonathan Dammermann dabei: als Mitglied im Landesvorstand der Jungen Liberalen und als Mitglied der Landschaftsversammlung. Gemeinsam informierten sie über den Landschaftsverband und die Arbeit der Fraktion in den Gremien. Auch der alte und neue Landesvorsitzende Torben Hundsdörfer kam zu einem längeren Gedankenaustausch vorbei.

Zum Beginn des Sonntags richtete Arne Hermann Stopsack ein Grußwort an die Teilnehmer. Dabei betonte er, dass die Menschen in den Städten und Gemeinden den Staat ständig und unmittelbar erleben. Hier merken sie auch direkt, was in Deutschland derzeit nicht funktioniert – von der Infrastruktur über die kommunale Finanzausstattung bis hin zur Bildungspolitik. Darauf müssen liberale Antworten gefunden werden. Folglich warb Stopsack dafür, dass sich die Mitglieder der Jungen Liberalen auch vor Ort in den Fraktionen und Gruppen mit ihren Ideen einbringen.

Der Kongress in Rheine hat einmal mehr gezeigt, dass der liberale Nachwuchs in NRW geschlossen und mit klarer programmatischer Kante bereitsteht, um die Interessen der jungen Generation lautstark zu vertreten, gerade bei der anstehenden Landtagswahl im April 2027.



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