LWL-Messe zeigt Vielfalt der Inklusionsunternehmen
Wie erfolgreich Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt arbeiten, zeigte die LWL-Messe der Inklusionsunternehmen am Mittwoch, 11. März in der Messe Dortmund. Unter dem Titel „Inklusion entfalten!“ präsentierten rund 120 Aussteller in Halle 5 die Leistungsfähigkeit der Inklusionsunternehmen aus Westfalen-Lippe. Rund 6.000 Besucherinnen und Besucher nutzen die Gelegenheit, sich aus unterschiedlichen Perspektiven zu informieren. Erfreulich war die große Resonanz bei den Schülerinnen und Schülern.
Auch Vertreter der FDP-FW-Fraktion im LWL um den Fraktionsvorsitzenden Arne Hermann Stopsack und Kai Abruszat sowie Landesrat Urs Frigger waren vor Ort und führten zahlreiche Gespräche mit Ausstellern, Verbandsvertretern und Mitarbeitern des LWL.
In der Region unterstützt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) rund 170 Inklusionsunternehmen, in denen etwa 2.300 Menschen mit Behinderung arbeiten. Sie bewirten Gäste in Cafés, betreiben Hotels, pflegen Grünanlagen, reparieren Elektrogeräte, binden Blumensträuße oder sorgen in Wäschereien für saubere Wäsche. Die Betriebe schaffen sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt – und das im Durchschnitt deutlich kostengünstiger als Plätze in Werkstätten für Menschen mit Behinderungen.
Inklusionsunternehmen zeigen jeden Tag, dass wirtschaftlicher Erfolg und gesellschaftliche Verantwortung zusammengehören. Sie eröffnen Menschen mit Behinderung echte berufliche Perspektiven auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt und stärken gleichzeitig unsere regionale Wirtschaft. Inklusionsbetriebe sind gelebte Erfolgsmodelle.
Bei der Messe konnten die Besucher die Vielfalt der Betriebe unmittelbar erleben:
So zeigt Moderne Floristik Steinbrecher, der unter anderem die Dekoration für die VIP-Bereiche von Borussia Dortmund liefert, sein florales Können – auf Wunsch auch in blau-weißen Farbkombinationen. In einem Berufsfindungsparcours der Talentfabrik lassen sich verborgene Talente entdecken. Die Firma Dutz aus Borken veranschaulicht, wie eine Inklusionsabteilung erfolgreich in ein Unternehmen für Schrott- und Metallhandel sowie Entsorgung integriert werden kann.
Flankiert wurde die Messe von einem Tagungsprogramm. Dabei wurden neben Diskussionsrunden, Jobcoaching auch Gespräche mit Auszubildenden in Inklusionsbetrieben statt.
Offiziell eröffnet haben die Messe LWL-Direktor Dr. Georg Lunemann, Uta Deutschländer, Sprecherin der Landesarbeitsgemeinschaft der Inklusionsfirmen und Claudia Middendorf, Beauftragte der Landesregierung NRW für Menschen mit Behinderung.

