Erste Verleihung des LWL-Crossoverpreises

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hat 2026 erstmals den neu eingerichteten LWL-Crossoverpreis vergeben. Mit der mit 35.000 Euro dotierten Auszeichnung würdigt der LWL herausragende künstlerische Leistungen im Bereich der interdisziplinären Künste, bei denen unterschiedliche Ausdrucksformen und Disziplinen bewusst miteinander verbunden werden. Der Preis wurde im Zuge der Neuausrichtung der LWL-Kulturpreise eingeführt und richtet sich an Künstler, Initiativen und Vereine, die mit ihren Arbeiten klassische Genregrenzen überschreiten und neue Formen künstlerischer Praxis entwickeln.
Erster Preisträger des LWL-Crossoverpreises 2026 ist der Verein LABSA – Labor für sensorische Annehmlichkeiten e.V. aus Dortmund. Die unabhängige Fachjury entschied sich in einem mehrstufigen Auswahlverfahren für LABSA aus insgesamt mehreren vorgeschlagenen Kandidaturen. Die Auszeichnung würdigt insbesondere den interdisziplinären, multisensorischen Ansatz des Vereins, der unterschiedliche Kunstsparten, soziale Perspektiven und internationale Kooperationen miteinander verbindet und damit neue Erfahrungsräume für Kunst und Gesellschaft eröffnet.
Die feierliche Preisverleihung fand am 17. Juni 2026 in Dortmund statt. Aus der FDP-FW-Fraktion nahm Prof. Dr. Thomas Reinbold als Gast teil. Die Verwaltung des Landschaftsverbands wurde durch Landesdirektor Dr. Georg Lunemann und Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger repräsentiert. Mit dem neuen Preis stärkt der LWL gezielt künstlerische Grenzgänge und setzt ein Zeichen für innovative, spartenübergreifende Kulturarbeit in der Region Westfalen-Lippe. Der Crossoverpreis ist Teil der weiterentwickelten LWL-Kulturpreislandschaft, in der neben etablierten Auszeichnungen auch neue Formate für zeitgenössische und zukunftsorientierte Kunstformen geschaffen wurden.



