Feierliche Eröffnung der neuen LWL-Tagesklinik in Brilon

Am 01. Juli 2026 wurde der Neubau der LWL-Tagesklinik mit Institutsambulanz in Brilon feierlich eröffnet, nachdem er schon Anfang Mai in Betrieb genommen wurde. An der Veranstaltung nahmen seitens der FDP-FW-Fraktion im Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) Prof. Dr. Thomas Reinbold als stellvertretender Vorsitzender des Gesundheitsausschusses und Arne Hermann Stopsack als Fraktionsvorsitzender teil. Auch LWL-Baudezernent Urs Frigger war, wie auch Landesdirektor Dr. Georg Lunemann sowie Gesundheitsdezernent Dr. Emanuel Wiggerich, nach Brilon gekommen.

Der dreigeschossige Neubau erweitert das Angebot der LWL-Klinik Marsberg und stärkt die psychiatrische Versorgung im Hochsauerlandkreis. Dadurch können wohnortnahe, ambulante und teilstationäre Behandlungsangebote mit kurzen Wegen für die Bevölkerung im ländlich geprägten Einzugsgebiet angeboten werden. Das Gebäude bietet auf rund 1.500 m² moderne Therapie- und Behandlungsräume und wurde energieeffizient im KfW-40-Standard mit Photovoltaik errichtet. Insgesamt investierte der LWL hier 7,5 Mio. Euro.

Der Neubau fügt sich harmonisch in die bestehende Hangsituation ein und nutzt damit die vorhandene Topographie optimal aus. Ein ruhiger Innenhof bildet das Herzstück, die Räume der Ambulanz und der Tagesklinik verteilen sich darum. Durch die clevere Staffelung im Hang entstehen verschiedene Ebenen, direkte Bezüge nach draußen und tolle Dachterrassen. Dadurch wirkt der Innenhof offen, hell und einladend. Die Dachterrassen schaffen eine Brücke zwischen dem Innen- und Außenbereich, sorgen für mehr Aufenthaltsqualität und bieten kurze Wege ins Freie. Alles ist funktional gestaltet, natürlich komplett barrierefrei und bietet somit Patienten, Besuchern sowie Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen eine klare Orientierung auf den verschiedenen Ebenen.

Mit diesem Projekt ist in Brilon ein moderner, perfekt in die Landschaft eingebetteter Ort für die ambulante und teilstationäre, psychiatrische Versorgung entstanden. Durch die räumliche Nähe zum somatischen städtischen Krankenhaus Maria-Hilf werden wertvolle Synergien genutzt, während die offene, freundliche Architektur ganz im Zeichen der Patienten steht.



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