Ritter, Trommeln und ein neuer Naturpfad an der LWL-Klinik Hemer

Das Bergfest der Klinik des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) in Hemer (Märkischer Kreis) erfreute wieder zahlreiche Besucherinnen und Besucher, zu denen auch Arne Hermann Stopsack für die FDP-FW-Fraktion im LWL gehörte. Die Gäste konnten sich an der Hans-Prinzhorn-Klinik nicht nur über zahlreiche Stände, Aktionen und Live-Musik freuen, sondern auch über die Eröffnung des sogenannten ReNaWaDi-Pfades, der zukünftig Sport, Achtsamkeit und Infos mit einem Naturspaziergang verbindet.
Das alle zwei Jahre stattfindende Bergfest der LWL-Klinik Hemer, Hans-Prinzhorn-Klinik richtet sich an alle Menschen in der Region, die einen schönen Tag auf dem grünen Klinikgelände verbringen möchten. Die Mitarbeitenden der Klinik hatten gemeinsam mit zahlreichen Vereinen und weiteren Akteuren für das Programm gesorgt, von Flohmarktständen über ein Mittelalterlager bis hin zu einer Greifvogel-Show. Auch ein Kinder- und Jugendzirkus war zu Gast.

LWL-Krankenhausdezernent Dr. Emanuel Wiggerich bezeichnete die Klinik als einen „Ort des Miteinanders“. Dem schloss sich auch Prof. Dr. Jens Bothe, der Kaufmännische Direktor der Klinik, an. Dr. Martin Gropengießer, Stellvertretender Bürgermeister der Stadt Hemer, sagte: „Die LWL-Klinik hat für Hemer eine herausragende Bedeutung.“ Die Klinik sei nicht nur der größte Arbeitgeber der Stadt, sondern auch ein wesentlicher Garant für die gute gesundheitliche Versorgung vor Ort.
Naturbegeisterte können ihre Wanderung auf dem neuen ReNaWaDi-Pfad mit zusätzlichen Aktivitäten und Infos bereichern. Dazu können die QR-Codes auf den Stelen, die sich am Wegesrand befinden, mit dem Smartphone gescannt werden. Die QR-Codes führen zu der ReNaWaDi-Internetseite (https://www.waldpfad-hemer.de), auf der die Besucherinnen und Besucher zwischen den Punkten „Sport & Bewegung“, „Natur“, „Achtsamkeit & Historie“ und „Aktiv mit Hund“ wählen können.

Videos leiten dann beispielsweise zu Achtsamkeits-Übungen im Wald an oder geben weitere Infos zu Natur und Geschichte. Im Zuge des ReNaWaDi-Projekts wurde auch etwas für Natur und Umwelt getan: mit einer Streuobstwiese mit alten Obst-Sorten, mit Reptilienburgen oder mit Bienenvölkern, denen man bei der Arbeit zusehen und zuhören kann. ReNaWaDi ist ein „LEADER-Projekt“, das von der EU mit etwa 66.000 Euro gefördert wurde, rund 70 Prozent der Gesamtkosten.

Das Miteinander, das in den Reden betont wurde, zeigt sich auch in der Gestaltung des Festes. Nicht nur die Klinik-Mitarbeiter sorgten hier für Angebote, etwa bei kreativen Schreibkursen oder bei Einblicken in die Ergotherapie, sondern auch zahlreiche Vereine und Akteure aus der Region.
Das Mittelalterlager der Gruppe „Stadtwache Altena“ sorgte etwa mit Rüstungen und beim Bogenschießen für Spaß und Staunen. Die Hundeschule „Verstehst du mich? & mehr“ konnte sich mit Gleichgesinnten von den Hunde-Angeboten des ReNaWaDi-Pfades überzeugen, die Europaschule bot Waffeln, Kuchen und Kaffee an, beim Rassegeflügelzuchtverein Iserlohn und Umgebung konnten unter anderem Moderne Englische Zwergkämpfer bestaunt werden.
Auf der Bühne sorgte unter anderem die Gruppe „Do Don Ka Daiko“ mit japanischen Trommeln für Begeisterung und Radio-Moderatorin Lucia Carogioiello unterhielt die Gäste als Moderatorin des Festes und als Sängerin.




