Eröffnung der Paläontologischen Landesausstellung im LWL-Museum für Naturkunde

Am 09. Juli fand die feierliche Eröffnung der Ausstellung „überLeben zwischen Dinos und Schuppenbäumen“ im LWL-Museum für Naturkunde in Münster statt, zu der auch NRW-Ministerin Ina Scharrenbach den Weg an den Aasee gefunden hatte. Aus der FDP-FW-Fraktion nahmen Fraktionsvorsitzender Arne Hermann Stopsack und Fraktionsgeschäftsführer Philipp Jäger an der Eröffnungsveranstaltung teil; auch LWL-Baudezernent Urs Frigger war dazu gekommen.
Der größte Raubsaurier Mitteleuropas, Meeresreptilien, Baumriesen und winzige Säugetiere – sie alle sind in Nordrhein-Westfalen fossil belegt. Diese sind jetzt in der neuen Ausstellung „überLeben zwischen Dinos und Schuppenbäumen“ im LWL-Museum für Naturkunde in Münster zu sehen.

Über 1.800 Ausstellungsobjekte auf 1.200 Quadratmetern Ausstellungsfläche zeigen die Vielfalt urzeitlichen Lebens im heutigen Nordrhein-Westfalen. Fossilien, Rekonstruktionen und multimediale Stationen vermitteln anschaulich, wie sich die Pflanzen- und Tierwelt über einen Zeitraum von Millionen von Jahren verändert hat. Die Ausstellung im Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) wird bis zum 5. September 2027 in Münster gezeigt.
Die Ausstellungsbesucher reisen in die Welt der Saurier und Dinosaurier, durch alle Erdzeitalter, sie starten vor 485 Millionen Jahren und kommen der Gegenwart 66 Millionen Jahre nah. Sie entdecken gigantische Pflanzenfresser, schnelle Räuber und bizarre Pflanzen in ihren Lebenswelten.

Die Zeitreise führt zum ältesten Plesiosaurier, in exotische Lebensräume wie die devonischen Riffe des Rheinischen Schiefergebirges, die karbonischen Kohlensumpfwälder des Ruhrgebietes sowie die Flachmeere des jurassischen Wiehengebirges und des kreidezeitlichen Münsterlandes. Die Besuchenden erleben die ältesten vollständig erhaltenen Fluginsekten, Dinosaurier und den größten Ammoniten der Welt.
„Überleben“ ist die zweite von drei Ausstellungen im Rahmen der Paläontologischen Landesausstellung Nordrhein-Westfalen – initiiert und gefördert durch das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen. Dafür hat das Land Nordrhein-Westfalen für die Ausstellung in Münster 500.000 Euro bereitgestellt.
Besonderen Wert legt die Ausstellung auf eine moderne und anschauliche Wissensvermittlung. Interaktive Stationen, multimediale Elemente sowie ein inklusives Ausstellungskonzept machen die Inhalte für Menschen aller Altersgruppen und mit unterschiedlichen Voraussetzungen erlebbar. Damit leistet die Ausstellung einen wichtigen Beitrag zur naturwissenschaftlichen Bildung und lädt dazu ein, die Erdgeschichte Nordrhein-Westfalens auf eindrucksvolle Weise zu entdecken.




