Westfälische Kommunalpolitiker auf Fachexkursion in München: Austausch über Finanzen, Bauen und Kultur

Im Rahmen einer Fachexkursion zu unterschiedlichen Themenbereichen und Arbeitsgesprächen reiste eine Delegation der FDP-FW-Fraktion im LWL aus Westfalen in die bayerische Landeshauptstadt München.

Zu einem Termin Im dortigen Rathaus am Marienplatz trafen sich Fraktionsvorsitzender Arne Hermann Stopsack, Urs Frigger als Baudezernent des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe sowie Fraktionsgeschäftsführer Philipp Jäger mit Vertretern der dortigen FDP-FW-Fraktion im Stadtrat.

Im Münchener Rathaus bilden, ebenso wie im Westfalenparlament des LWL, die Freien Demokraten mit den Freien Wählern eine Fraktionsgemeinschaft. Bei der letzten Kommunalwahl in Bayern am 8. März 2026 kam die FDP auf 3, die Freien Wähler auf 2 Mandate im 80 Personen umfassenden Rat der Bayerischen Landeshauptstadt. Ebenso wie beim LWL in Münster beschrieben sie die Zusammenarbeit als äußert positiv und vertrauensvoll.

Im Mittelpunkt des Treffens mit dem stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Andreas Staufenbiel (Freie Wähler) und der Fraktionsreferentin Laura Reif (FDP) standen zentrale kommunalpolitische Zukunftsfragen. Diskutiert wurden unter anderem aktuelle Herausforderungen in der Kulturpolitik, die Umsetzung anspruchsvoller Bauprojekte sowie die politische Zusammenarbeit innerhalb der parlamentarischen Gremien. Auch Fragen der Schul- und Bildungspolitik kamen zur Sprache.

Ein wesentlicher Schwerpunkt lag auf dem bundesländerübergreifenden Vergleich der kommunalen Finanzlage in Nordrhein-Westfalen und Bayern. Trotz unterschiedlicher Rahmenbedingungen zeigte sich, dass die kommunale Familie, zu der in NRW auch die Landschaftsverbände und in Bayern die Bezirke gehören, bei Haushaltskonsolidierung und Investitionsdruck vor ähnlichen Herausforderungen stehen. Besonders der starke Anstieg der sozialen Ausgaben setzt die Kommunen finanziell unter Druck, ohne dass hier eine Besserung abzusehen ist.

Im Anschluss an den fachlichen Teil führten die Münchner Gastgeber die westfälischen Gäste durch das Neue Rathaus am Marienplatz und präsentierten insbesondere den historischen Sitzungstrakt des neugotischen Gebäudes.

Beide Seiten bewerteten den interkommunalen Dialog als vollen Erfolg und sprachen sich für eine Fortführung des Austauschs aus, gern auch mal im Landeshaus in Münster.

 



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